Verbraucherschützer warnen vor Pestiziden in Grundnahrungsmitteln

Eine Frau im Supermarkt beim Einkaufen steht vor einem Regal mit verschiedenen Konserven und sucht nach dem richtigen Produkt. Sie hält eine Einkaufsliste in der Hand. Im Vordergrund steht ein Einkaufswagen. Ein weiteres Kult-Lebensmittel wird nun vegan.
Symbolbild © imago/Martin Wagner

Damit haben wohl die wenigsten Menschen hierzulande gerechnet, doch Verbraucherschützer warnen jetzt vor Pestiziden in Grundnahrungsmitteln. Diese finden sich in vielen deutschen Haushalten, weshalb die Empörung groß ist.

Verbraucherschützer warnen die Verbraucher in Deutschland jetzt eindringlich vor bestimmten Lebensmitteln. In wichtigen Grundnahrungsmitteln soll es Pestizide geben, die schwerwiegende Folgen für die Menschen haben können.

Verbraucherschützer schlagen Alarm: „Darf es hierzulande nicht geben“

Verbraucherverbände sowie zahlreiche offizielle Teststellen sorgen dafür, dass die Verbraucher in Deutschland nicht nur nicht über den Tisch gezogen werden, sondern auch vor Schadstoffen in den Lebensmitteln gewarnt werden. Deshalb testen beispielsweise Ökotest und Stiftung Warentest regelmäßig alle möglichen Nahrungsmittel, Kosmetika, Tierfutter und vieles mehr, um die Menschen vor größerem Schaden zu bewahren. Sie sorgen auch dafür, dass Hersteller die vom Gesetz vorgegebenen Grenzen einhalten. Auf diese Weise kamen schon viele Inhaltsstoffe ans Tageslicht, die sonst im Verborgenen geblieben wären. Nun gibt es laut Verbraucherschützern einen weiteren Grund zur Besorgnis. Und der hat es in sich.

Warnung vor Pestiziden in Grundnahrungsmitteln: Das müssen Verbraucher wissen

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Nun hat die Verbraucherschutzorganisation Foodwatch festgestellt, dass in Grundnahrungsmitteln wie Reis, Tee und bestimmten Gewürzen Pestizide enthalten sind, die in der EU schon seit Längerem verboten sind. Dabei handelt es sich um Produkte, die man in der EU gar nicht oder nur selten herstellt. Foodwatch testete europaweit 63 Produkte, die in Supermärkten in den Niederlanden, Frankreich, Deutschland und Österreich zu finden sind. Dabei konnten in 43 Produkten Rückstände von Pestiziden nachgewiesen werden.

Auch Supermärkte in Deutschland sind betroffen. 19 Produkte aus Rewe, Aldi, Lidl und Edeka hat Foodwatch unter die Lupe genommen. In 13 von ihnen fand man Pestizidrückstände. Neben Produkten aus dem Eigenmarken-Sortiment der genannten Supermärkte und Discounter sind jedoch auch große Marken betroffen. So fand man Rückstände in Produkten der Marken Teekanne, Messmer und Fuchs/Ostmann. Drei von ihnen überschritten die in der EU vorgegebenen Grenzwerte. Neben den Gewürzen und Teesorten fand man auch Pestizide im Basmati-Reis. Nun fordert Foodwatch, dass diese Lebensmittel unbedingt zurückgerufen werden sowie schärfere Einfuhrgesetze eingeführt werden.

(Quellen: eigene Recherchen der KA-Insider-Redakteure, Tagesschau)