
Für viele Menschen gehört ein Besuch auf dem Weihnachtsmarkt zur Adventszeit dazu. Doch immer weniger können sich das noch leisten. Die Preise für Glühwein, Lebkuchen, gebrannte Mandeln und Schokofrüchte sind hoch. Einige Weihnachtsmärkte verlangen sogar schon Eintritt.
Gibt es etwas Schöneres, als an einem lauschigen Tag oder Abend mit Freunden und Familie über den Weihnachtsmarkt zu schlendern? Doch viele Bürger können sich den Besuch gar nicht mehr leisten, denn die Preise sind viel zu hoch.
Weihnachstmarkt-Besuch zu teuer: Viele können ihn sich nicht mehr leisten
Die Vorweihnachtszeit stellt enorme Anforderungen an das familiäre Budget. Viele müssen über das ganze Jahr hinweg sparen, um den Kindern ihre Weihnachtswünsche zu erfüllen. Bei anderen fällt das Weihnachtsfest deutlich bescheidener aus. So sind zuletzt beispielsweise auch die Kakaopreise enorm angestiegen, wodurch beliebte Süßigkeiten so teuer wie seit Jahren nicht mehr werden. Schokoladenweihnachtsmänner und Lebkuchen gehören nicht mehr zur Selbstverständlichkeit. Das gilt auch für den Weihnachtsmarktbesuch, den sich viele nicht mehr leisten können.
20 Euro reichen nur für wenige Minuten – Bürger verzichten
Wer schon einmal versucht hat, mit 20 Euro einen Nachmittag auf dem Weihnachtsmarkt zu verbringen, wird schnell feststellen, dass der Aufenthalt nur wenige Minuten andauert. Oft reicht das Geld nicht einmal für Kakao, Bratwurst und Mandeln. Wenn dann noch Kinder dabei sind, die ihre Wünsche äußern, geraten die Eltern langsam unter Druck. Ihnen bleibt nicht mehr Geld als im letzten Jahr, doch die Preise scheinen noch einmal deutlich höher zu sein. Hinzu kommen weitere Ausgaben, zum Beispiel für das Weihnachtsessen, das man gemeinsam mit der Familie zu Hause oder sogar in einem Restaurant einnehmen möchte. Hinzu kommen die Ausgaben für Geschenke und die Nebenkostenabrechnungen des Jahres. In vielen Familien steigen die Sorgen.
Fest steht: Gerade in den größeren Städten und bei den berühmten Weihnachtsmärkten sind die Preise unverschämt hoch. Die Händler selbst haben keine andere Chance: Auch sie müssen höhere Standgebühren, den gestiegenen Mindestlohn sowie höhere Ausgaben für Waren und Rohstoffe ausgleichen. Da bleibt ihnen auch nichts anderes übrig, als die Preise ebenso anzuheben. So bleiben viele in diesem Jahr einfach zu Hause und trinken.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














