
Damit haben jetzt wohl nur die wenigsten Menschen gerechnet. Denn nun verändert sich ein beliebtes deutsches Kultgetränk erstmals. Viele der Kunden sind davon extrem überrascht.
Es gibt ein deutsches Kultgetränk, das wohl fast jeder kennt und als eine der meistverkauften Colas in ganz Deutschland gilt. Sie ist ein Symbol für Geschmack, Nostalgie und regionale Identität – vor allem im Osten Deutschlands. Doch nun zeigt sich: Selbst Kultmarken müssen sich verändern, um relevant zu bleiben.
Damit haben die Menschen nicht gerechnet
Die Rede ist natürlich von dem deutschen Kultgetränk Vita Cola. Das Unternehmen hat nun entschieden, verstärkt auf zuckerfreie Getränke zu setzen und stärker in den Westen des Landes zu expandieren. Der Grund: Immer mehr Menschen greifen zu zuckerfreien Getränken. Die klassischen Cola-Varianten mit Zucker sind vor allem im Osten Deutschlands immer schwächer nachgefragt. Kein Wunder also, dass das Kultgetränk auf diesen Trend nun aufspringt. Im Allgemeinen scheint es dem Unternehmen gut zu gehen. Im vergangenen Jahr konnte das Unternehmen ein Plus von immerhin 0,3 Prozent erzielen. Das bedeutet, die Marge ist stabil, auch wenn sich die Nachfrage der Kunden ändert.
Ein entscheidender Faktor für dieses Wachstum liegt dabei nicht im Osten, sondern im Westen Deutschlands. Seit etwa eineinhalb Jahren wird Vita Cola gezielt auch dort vermarktet. Und dieser Schritt zahlt sich aus. Die steigenden Verkaufszahlen im Westen gleichen die rückläufige Nachfrage im Osten aus.
Fast jeder kennt dieses Kult-Getränk
Diese Entwicklung ist besonders bemerkenswert, wenn man die Geschichte des deutschen Kultgetränks betrachtet. Vita Cola wurde bereits 1958 in der DDR entwickelt, mit dem Gedanken, eine Alternative zu westlichen Cola-Marken zu schaffen.
Seitdem hat sich das Getränk zu einer der bekanntesten deutschen Cola-Marken entwickelt. Heute ist Vita Cola sogar die meistverkaufte Cola deutschen Ursprungs und gehört zu den wichtigsten Marken im ostdeutschen Getränkemarkt. In Thüringen ist die Vita Cola sogar der absolute Marktführer.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa)














