Von Insolvenz der Bank sind Tausende deutsche Kunden betroffen

Geld abholen am Bankautomat mit einer ec-karte
Symbolbild

Aufgrund einer Insolvenz eines Bankinstitutes gibt es jetzt größere Ausmaße. Auch in Deutschland sind davon Tausende Kunden betroffen.

Der Bankenmarkt in Europa macht gerade viel mit. Eine weitere Bankinsolvenz betrifft auch in Deutschland Tausende von Kunden.

Erneute Banken-Insolvenz

Die Bankenpleite scheint weitere Kreise zu ziehen. Auch in Deutschland sollen Tausende Kunden betroffen sein. In Deutschland ist die Amsterdam Trade Bank unter dem Namen FIBR Bank bekannt. Auch sie soll Insolvenz angemeldet haben. Ebenso ist es der Sberbank Europe ergangen.

Die Trade Bank soll auch, wie andere Banken, Verbindungen zu russischen Banken gehabt haben. Der Mutterkonzern der Amsterdam Trade Bank ist die Alfa Bank. Sie soll von Sanktionen der USA betroffen sein.

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Konsequenzen für Deutschland

Durch die Pleite der niederländischen Bank gibt es auch Auswirkungen auf den europäischen Bankenmarkt. Allein in Deutschland sollen 6.000 Kunden betroffen sein. Wer von der Banken-Insolvenz betroffen ist als Kunde, soll von der DNB „De Nederlandsche Bank“ Post bekommen.

Im Schreiben soll erklärt werden, wie die Kunden an ihre Erstattungen kommen können. Deutschen Kunden drohen ebenfalls Kontokündigungen. Und das auch bei deutschen Banken. Wer ein Konto bei der entsprechenden Bank hatte, und Geld eingelagert hatte wird durch ein Einlagerungsgesetz geschützt. Dabei sind Beträge von bis zu 100.000 Euro je Bank und Sparer abgesichert.

Pleite war absehbar

In der Tat war es absehbar, dass dies geschehen könnte, denn schon vor Wochen hat sich dieses Bild abgezeichnet, so Experten. In den Niederlanden schreiben Wirtschaftsmagazine davon, dass die Einleger das Vertrauen in die Bank verloren haben.

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Zwischendurch wurde noch darüber diskutiert und spekuliert, ob das Bankeninstitut wohl verkauft würde. Doch daraus wurde wohl nicht. Kurz darauf folgte schon die Bekanntgabe der Insolvenz. Ob es noch weitere Banken treffen wird, das muss nun abgewartet werden.