
Es kommt unter anderem als Verpackungsmaterial zum Einsatz. Nun macht Styropor auch im Garten eine gute Figur, und zwar als praktischer Winterschutz. Wer die cleveren DIY-Tricks mit dem Material ausprobieren will, achtet auf folgende Punkte.
Um den Garten vor schlimmen Frostschäden zu schützen, müssen Besitzer nicht unnötig viel Geld in die Hand nehmen. Es geht auch ohne ‒ mit der Hilfe von Styropor. So klappt es.
Ungewöhnlicher Trick: Styropor im Garten
Millionen Menschen in Deutschland sind glückliche Besitzer eines Gartens ‒ ein Stück Natur zum Pflegen und Abschalten. Der nahende Winter stellt sie jedoch vor ein Problem: Es drohen jedes Jahr massive Frostschäden, etwa Risse in Materialien oder Wurzelfäule. Spätestens im Frühjahr werden sie für viele Gartenfreunde sichtbar. Um sie zu verhindern, gibt es einige Möglichkeiten. Eine davon funktioniert mit einem ungewöhnlichen Helfer, der nicht teuer, aber besonders praktisch ist ‒ Styropor. Die Verbraucherzentrale NRW bestätigt, dass das Leichtmaterial dafür bestens geeignet ist.
Pflanzen und Regentonne schützen ‒ so klappt es am besten
Sowohl Pflanzenkübel als auch die Regentonne profitieren vom Frostschutz aus Styropor. Einfach einige Scheiben des Materials direkt unter die Kübel platzieren. Auf diese Weise wirkt der Stoff isolierend. Dadurch entstehen seltener Schäden, weil die Kälte nicht ganz bis zur Pflanze durchdringen kann. Besonders praktisch ist der Schutz für empfindliche Exemplare, die so eine echte Überlebenschance bekommen. Um auf Nummer sicher zu gehen, werden die Kübel zusätzlich an einen Ort gestellt, der sie vor eisigen Minusgraden bewahrt. Das kann zum Beispiel die Hauswand sein. Einige Gartenbesitzer bringen sie zum Überwintern in die Garage oder ins Treppenhaus.
Wer seine Regentonne winterfest machen will, legt einfach eine Styropor-Schwimmscheibe direkt ins Wasser. Denn häufig gefriert das Wasser an besonders frostigen Tagen, was ohne Schutz zu Schäden an der Tonne führen kann. Das Material verhindert, dass der Druck vom Eis auf die Fasswände wirkt. Zusätzlich empfiehlt sich eine Reduzierung des Wasserstands. Ist die Tonne sehr frostempfindlich, raten Experten in Kältephasen zu einer vollständigen Entleerung.
(Quellen: Eigene Recherche der ka-Insider-Redakteure)














