Vorsicht: Tiere sollen bei Sichtung im Garten gemeldet werden

Ein Garten am frühen Morgen im Winter. Auf den Pflanzen und dem Rasen liegt ein leichter Raureif. Die Bäume sind kahl. Im Garten steht eine Holzbank. Im Hintergrund ist ein Teil eines Hauses zu sehen.
Symbolbild © istockphoto/Thomas De Wever

Naturfreunde aufgepasst: Bestimmte Tiere sollen bei einer Sichtung gemeldet werden. Verbände verweisen auf die Wichtigkeit der Dokumentation bestimmter Arten. Wer die Lebewesen im eigenen Garten entdeckt, sollte aktiv werden. 

Bestimmte Tierarten sind im Winter häufiger zu sehen, denn während der kalten Jahreszeit sind sie auf der Suche nach sicherem Unterschlupf. Was zu tun ist, wenn man folgende Tiere auf dem eigenen Grundstück entdeckt:

Aufgepasst: Bestimmte Tiere sollen bei einer Sichtung gemeldet werden

Wenn die Temperaturen sinken, gestaltet sich die Suche nach Nahrung und Schutz für viele Tierarten schwerer. Deshalb zieht es sie nicht selten in städtische Gebiete, wo Tierfreunde die Besucher jetzt beobachten können. Auch diese speziellen Lebewesen zählen dazu, denn die kleinen Besucher im Garten sind im Winter deutlich häufiger zu sehen. Um potenzielle Bestandsprobleme aufzudecken und auch um regionale Veränderungen zu erkennen, fordert der NABU zur Meldung auf.

Bis wann die Meldung noch erfolgen kann

Zwar ist der aktuelle Beobachtungszeitraum der Aktion schon abgelaufen, denn er lag zwischen dem 9. und 11. Januar 2026. Doch Naturfreunde können schon jetzt wertvolle Hinweise für die nächste Zählung mitnehmen: Laut NABU stehen Siedlungsgebiete bei der Wintervogel-Zählung im Fokus. Daher erfolgt die Dokumentation der Vögel zum Beispiel im eigenen Garten oder etwa im Stadtpark. Doppelzählungen sollte man verhindern. Für eine Art vermerkt man demnach lediglich die größte Anzahl gleichzeitig gesichteter Tiere.

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Wer im Aktionszeitraum Vögel beobachtet hat, kann die Meldung bis zum 19. Januar einreichen. Dies empfiehlt sich allerdings nur, wenn Tierfreunde nicht ständig den Standort während der Zählung gewechselt haben. In diesem Fall sind die gesammelten Daten oft nicht brauchbar für die Statistik, da es etwa zu Doppelzählungen kommt. Zu den häufigen Vögeln in der Wintersaison zählen unter anderem die Amsel, der Grünfink, der Buntspecht und einige weitere Arten. Grundsätzlich handelt es sich um eine freiwillige Mitmachaktion. Tiere, für die eine Meldung behördlich jedoch dringend erwünscht ist, sollten immer gemeldet werden – dazu zählen etwa verletzte Waschbären oder verendete Wildschweine.

(Quellen: Nabu)