Wäsche waschen: Kurzwaschprogramm wird zur Mega-Kostenfalle

Eine Hand dreht den Knopf einer Waschmaschine, um Wäsche zu waschen. Je nach Waschprogramm kann das Waschen zur Kostenfalle werden. Haushalte zahlen hohe Kosten für ihre Wäsche.
Symbolbild © istockphoto/Daisy-Daisy

Achtung: Haushalte tappen beim Wäschewaschen immer wieder in die Mega-Kostenfalle. Die meisten denken, dass sie durch diese Einstellung Geld sparen. Dabei zahlen sie drauf.

Unglaublich viele Haushalte fallen jeden Monat beim Wäschewaschen auf diese Mega-Kostenfalle herein. Dabei ist die Bezeichnung der Hersteller einfach nur irreführend.

Vorsicht: Die Bezeichnung lockt Menschen in die Falle

Das Leben in Deutschland wird immer teurer. Dank der Inflation steigen jedoch nicht nur Mieten und Lebensmittelpreise. Experten zufolge ist Deutschland im Europavergleich auch das zweitteuerste Land in Bezug auf den Strom. Alleine Ende 2024 zahlten die Deutschen im Durchschnitt 39 Cent pro Kilowattstunde. Zu Beginn des Jahres 2026 sind die Preise in dem Bereich glücklicherweise deutlich gesunken. Dennoch müssen etliche Haushalte auf den Verbrauch achten, um durch den Monat zu kommen.

Viele sehen eine mögliche Kostenersparnis beim Waschen von Wäschen. Der Gedanke, den Kurzwaschgang zu benutzen, liegt dabei nahe. Allerdings tappen Millionen Menschen beim Wäschewaschen in dem Programm dabei in die Mega-Kostenfalle. Denn so günstig, wie der Titel des Programms vermuten lässt, ist die kurze Wäsche nicht. Genau genommen zahlen Haushalte dabei sogar drauf.

Lesen Sie auch
Deutsche Kult-Getränkemarke pleite – auch Edeka davon betroffen

Ab jetzt lieber länger waschen

Experten haben im Vergleich herausgefunden, dass bei den Kurzwaschgängen, die nur zwischen 15 und 60 Minuten dauern, extrem viel Energie verbraucht wird. Das liegt Berichten zufolge vordergründig daran, dass eine höhere Wassertemperatur erreicht werden muss, um die Wäsche in kurzer Zeit sauber zu bekommen. Dafür wird mehr Energie benötigt, und so tappen Haushalte beim vermeintlich günstigen Wäschewaschen schnell in die Mega-Kostenfalle.

Wer wirklich Geld sparen möchte, sollte lieber den Eco-Modus verwenden. So zeigt der Vergleich, dass er zwar mehr Zeit benötigt, dafür allerdings auch mit geringerer Hitze auskommt. Am Ende des Tages können Verbraucher dadurch richtig viel Energie und Geld sparen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die Kleidung länger eingeweicht, und dadurch ein ebenso gutes Ergebnis erzielt wird. Sparfüchse können laut der Experten außerdem darauf verzichten, die Temperatur auf 40 oder 60 Grad hochzustellen. So erklären sie, dass die maximale Waschkraft bereits mit nur 20 Grad beginnt.

(Quellen: eigene Recherche der Redaktion)