Was Wiesn-Kellner verdienen – diese Summe überrascht viele

Ein Kellner trägt mehrere Maß Bier zu Menschen an die Tische in einem großen Festzelt, das gut besucht ist. Über den Gästen hängt bunte, festliche Deko.
Symbolbild © istockphoto/Rawf8

Sie leisten einen Knochenjob. Was Wiesn-Kellner für ihre harte Arbeit verdienen, dürfte so manchen erstaunen. Doch das ist nicht die einzige Überraschung: Es gibt eine besondere Regel, die beeinflusst, wie viel Geld am Ende tatsächlich in der Tasche landet.

In wenigen Wochen fällt der Startschuss für das Münchner Oktoberfest. Der Gesamtumsatz liegt im Milliardenbereich. Wie üppig der Verdienst für Kellner ausfällt, überrascht.

Bedienung auf dem Oktoberfest: Ein echter Knochenjob

Sie tragen oftmals über 20 bis 25 Kilogramm auf einmal. Für Wiesn-Kellner ist das Oktoberfest finanziell attraktiv, doch körperlich belastend. Der Alkohol fließt in hohen Mengen. 2025 belief sich das Volumen auf etwa 6,5 Millionen Maß Bier. Sowohl Wiesn-Fans aus Deutschland als auch Gäste aus dem Ausland strömen jedes Jahr auf das größte Volksfest der Welt ‒ und alle wollen bedient werden. Dabei ist das Tragen der schweren Bierkrüge nicht die einzige Herausforderung: Bedienungen müssen täglich weite Strecken zurücklegen, Lärm und Zeitdruck aushalten und Unfälle vermeiden. Eine ordentliche Bezahlung für den Knochenjob ist deshalb mehr als verdient.

Viele sind überrascht: Was Wiesn-Kellner wirklich verdienen

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Wie viel tatsächlich im Geldbeutel landet, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. So spielt beispielsweise die Größe des Zeltes eine Rolle. In den größeren Festhallen ist der Umsatz oftmals höher. Einige Wiesn-Kellner berichten von einer besonderen Regel: Es gibt feste Tische für jede Bedienung. Deshalb nimmt das Personal nicht jede beliebige Bierbestellung auf. So soll es fair zugehen, denn davon hängt maßgeblich ab, wie viel Geld man am Ende verdient. „Leider gibt es Kolleginnen, die es trotzdem hinstellen und kassieren“, schreibt eine Person auf Instagram.

Die Art der Bezahlung sorgt offenbar für einige Fragezeichen in den sozialen Medien, denn die Bedienungen erhalten keinen festen Stundenlohn. „Wir haben doch Mindestlohn, wie kann es sein, dass ihr nur vom Umsatz lebt?“, fragt sich ein Nutzer. Tatsächlich handelt es sich beim Verdienst üblicherweise um eine Kombination aus dem Trinkgeld und der Umsatzbeteiligung. Berichten nach kommen Wiesn-Bedienungen am Ende oftmals auf mindestens 5.000 Euro. Wenn es gut läuft, sollen sogar bis zu 16.000 Euro an den 16 bis 18 Tagen möglich sein.

(Quellen: Oktoberfest.de, Bayern Tourismus)