
Mit so einem Hype hat wahrscheinlich selbst Kaufland nicht gerechnet und ebenso wenig damit, dass Kunden ihr neues Eis schmelzen lassen. Es ist quasi ein neuer Trend, der viele Fragen aufwirft, doch dem Supermarkt-Riesen auch eine Menge PR einbringt.
Ein neuer Snack-Trend sorgt für Staunen und viele warten diesmal bewusst mit dem ersten Bissen, bis das Eis seine Form verändert. Ein wahrer XL-Hype trifft Kaufland, das wohl selbst überrascht ist, dass Kunden ihr neues Eis schmelzen lassen.
Ein Hype aus Asien erobert nun auch deutsche Supermärkte
Lebensmittel werden heute längst nicht mehr nur wegen ihres Geschmacks bekannt. Immer häufiger sorgen ungewöhnliche Ideen oder besondere Effekte dafür, dass Produkte in den sozialen Netzwerken millionenfach geteilt werden. Vor allem Trends aus Südkorea und Japan finden ihren Weg inzwischen auch in deutsche Kühlregale. Dabei spielt die Konsistenz vieler Snacks eine wichtige Rolle. Ob zäh, besonders cremig oder überraschend elastisch – gerade solche Eigenschaften machen viele Produkte im Internet viral. Experten beobachten schon seit Jahren, dass asiatische Food-Trends den europäischen Markt zunehmend beeinflussen.
Wer außerdem neue Trendprodukte ausprobiert, sollte nicht nur auf den Hype achten. Denn ein Blick auf Zutaten, Allergene und den Zuckergehalt hilft dabei, Produkte besser einzuordnen. Gerade bei importierten Süßwaren unterscheiden sich Rezepturen häufig von bekannten deutschen Produkten. Und auch die Hinweise auf der Verpackung können entscheidend sein, damit der gewünschte Effekt überhaupt entsteht.
Kaufland-Eis überrascht mit ungewöhnlichem Effekt
Seit Ende Juli bietet Kaufland die sogenannte Merong Bar exklusiv in Deutschland an. Erhältlich ist sie in den Sorten Apfel, Erdbeere und Mango. Anders als bei klassischem Wassereis soll sie jedoch nicht möglichst schnell gegessen werden. Beim Antauen verändert sich die Konsistenz deutlich. Statt einfach zu schmelzen, entwickelt das Eis eine weiche, wackelige Struktur, die viele an Wackelpudding erinnert. Genau dieser Effekt macht den Snack zum eigentlichen Erlebnis. Der Name „Merong“ stammt dabei aus dem Koreanischen und beschreibt scherzhaft das Herausstrecken der Zunge – eine Anspielung auf das Aussehen des aufgetauten Produkts.
In den sozialen Netzwerken fallen die Reaktionen sehr unterschiedlich aus. Manche Käufer feiern die ungewöhnliche Idee und wünschen sich das Eis dauerhaft im Sortiment. Andere können mit dem Konzept wenig anfangen und sehen darin eher einen kurzlebigen Internet-Hype. Nach Angaben von Kaufland bleibt die Merong Bar trotz des ursprünglich begrenzten Aktionszeitraums vorerst erhältlich.
(Quellen: Kaufland, Herstellerangaben, Social Media)














