„Zeichen setzen“: McDonald’s senkt die Preise für Kult-Produkte

Eine kleine McDonald's-Filiale in einem Bahnhof oder Flughafen. Es gibt nur 2 Schalter, aber viele Menschen stehen an. Sie möchten einen schnellen Snack wie Burger oder Pommes oder einen Kaffee kaufen. Das Fast-Food-Restaurant ist auf der ganzen Welt beliebt.
Symbolbild © imago/Jochen Eckel

Das Essen außer Haus wird für viele Menschen spürbar teurer. Steigende Kosten für Energie, Personal und Rohstoffe schlagen sich zunehmend auf die Preise nieder. Vor diesem Hintergrund senkt nun McDonald’s die Preise.

Was früher als selbstverständlich galt, wird für viele Haushalte zur bewussten Entscheidung. Besonders in Städten zeigt sich, dass selbst einfache Gerichte deutlich mehr kosten als noch vor wenigen Jahren. Diese Entwicklung verändert das Konsumverhalten spürbar.

Steigende Preise setzen Gastronomie und Gäste unter Druck

Die Preisentwicklung in Restaurants ist seit Jahren nach oben gerichtet und hat sich zuletzt weiter beschleunigt. Höhere Löhne im Gastgewerbe, gestiegene Mieten sowie teurere Lebensmittel belasten die Betriebe. Viele Restaurants sehen sich gezwungen, diese Kosten an ihre Gäste weiterzugeben. Das klassische Mittagessen oder der Restaurantbesuch am Abend wird dadurch für manche Haushalte seltener. Auch Imbisse und Cafés sind betroffen. Branchenverbände verweisen darauf, dass die Margen trotz höherer Preise oft gering bleiben. Für Verbraucher bedeutet dies, dass auswärts essen zunehmend bewusster geplant oder durch günstigere Alternativen ersetzt wird. Gäste achten zunehmend auf Preise und verzichten häufiger auf den Restaurantbesuch. Für die Anbieter wächst damit der wirtschaftliche Druck. Vor diesem Hintergrund reagiert nun auch McDonald’s und kündigt gezielte Maßnahmen an, um auf die gestiegenen Kosten zu antworten.

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McDonald’s senkt die Preise

Ab 2026 wurde die Mehrwertsteuer auf Speisen gesenkt. Die Maßnahme zielt darauf ab, gastronomische Betriebe zu entlasten und den Preisdruck abzufedern. Ob und in welchem Umfang die Steuerentlastung an die Gäste weitergegeben wird, bleibt jedoch offen. Viele Betriebe dürften die zusätzlichen Spielräume zunächst nutzen, um gestiegene Kosten auszugleichen. Dennoch könnte die Maßnahme mittelfristig dazu beitragen, weitere Preissprünge zu begrenzen.

McDonald’s reagiert auf veränderte wirtschaftliche Rahmenbedingungen und passt nun wohl seine Preisstrategie an. Der Konzern senkt die unverbindlichen Preisempfehlungen für mehrere Menüangebote und will damit ein bewusstes Signal im angespannten Gastronomiemarkt setzen. Hintergrund ist eben die steuerliche Entlastung, die seit dem 1. Januar 2026 für Speisen, die direkt vor Ort verzehrt werden, gilt. Konkret sollen die Preisempfehlungen für fünf stark nachgefragte Menüs sinken. Zu den betroffenen Angeboten zählen unter anderem das Big-Mac-Menü sowie das Happy Meal.

(Quellen: McDonald’s, Fast Food)