
Anscheinend gibt es einfach zu wenig Fleischesser, denn eine Fleischerei in einer deutschen Großstadt musste nach kurzer Zeit ihren Laden wieder schließen. Die Gründe für die Schließung zeigen, dass es wohl keinen anderen Weg gab.
Lange hat es diese Fleischerei nicht gegeben, denn bereits nach kurzer Zeit musste sie ihre Türen wieder schließen. Gegen die Gründe kamen die Gründer wohl einfach nicht mehr an.
Bejubeln jede geschlossene Fleischerei: Veganer auf dem Vormarsch
Offiziellen Zahlen zufolge ernährt sich in Deutschland nur ca. ein Prozent der Menschen vegan. Fünf Prozent der Bevölkerung verzichten nur auf Fleisch- und Fischprodukte. Bei diesem relativ geringen Bevölkerungsanteil könnte man meinen, dass noch genug Menschen Fleisch essen und deshalb auch welches kaufen. Dies tun sie auch, jedoch nicht in den Metzgereien. Dem Großteil der deutschen Bevölkerung ist das Fleisch aus der Fleischerei einfach zu teuer. Sie kaufen lieber abgepackte Ware in den Supermärkten und Discountern. Deshalb haben auch immer mehr Frischetheken in den Supermärkten geschlossen oder ihre Öffnungszeiten drastisch eingeschränkt.
Fleischerei muss nach kurzer Zeit schließen – keine günstigen Voraussetzungen
Diese bittere Erkenntnis traf nun auch die Bio-Fleischerei am Lehmweg in Hamburg-Hoheluft. Erst im Juli letzten Jahres hatte die Krautsand Farm die Traditionsfleischerei Harms am Lehmweg 56 übernommen. Nach nur neun Monaten ist jedoch bereits wieder Schluss. Seit Samstag hat die Fleischerei geschlossen. Und auch im Internet findet man den Hinweis, dass das Unternehmen nicht mehr öffnen wird. Doch wie konnte es soweit kommen?
Laut der Geschäftsführung habe man gehofft, den etablierten Kundenstamm der Traditionsfleischerei Harms mit übernehmen zu können. Dies hat jedoch nicht geklappt. Die Kundschaft blieb der neuen Metzgerei fern. Und noch ein anderes Problem machte den Inhabern zu schaffen. Durch viele Baustellen im Lehmweg konnte man die Fleischerei mit dem Auto gar nicht erreichen. Auch dies habe dazu geführt, dass die Kunden nicht kamen. Doch ganz weg ist die Fleischerei nicht. So solle der Fokus in Zukunft weiterhin auf dem Markenausbau liegen. Zum einen soll es einen Online-Shop geben, in dem die Kunden die Waren bestellen können. Außerdem wolle man auf großen Festivals in Deutschland vertreten sein.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Hamburger Abendblatt, MOPO)














