-20 Grad: Experten warnen vor extremer Kältewelle in Deutschland

Im Vordergrund ist ein Thermometer mit Eiszapfen zu sehen. Im Hintergrund sind ein Auto und ein Winterdienstfahrzeug auf einer Straße erkennbar. Der Winter bricht ein. Es schneit und ist stürmisch.
Symbolbild © imago/Wolfilser

Jetzt warnen die Experten erneut vor einer extremen Kältewelle in Deutschland. In den kommenden Tagen wird es eisig. Teilweise rechnet man mit Temperaturen von bis zu 20 Grad.

Es wird wieder eisig kalt in den nächsten Tagen. Denn nun droht die nächste extreme Kältewelle in Deutschland. Teilweise hat diese bis zu −20 Grad im Gepäck.

Experten warnen vor extremer Kälte

Derzeit ist es in weiten Teilen der Bundesrepublik extrem kalt und ein Ende scheint noch nicht in Sicht. Denn nun warnen die Experten vor der nächsten extremen Kältewelle in Deutschland. Teilweise sollen die Temperaturen auf bis zu −20 Grad fallen. Am Wochenende soll es in vielen Regionen erneut schneien, womit auch die Gefahr von Glatteis auf den Straßen wieder ansteigt. Insbesondere für Autofahrer ist das extrem gefährlich. Und damit nicht genug: Auch der Start in die neue Woche lässt die Kältewelle in Deutschland nicht verschwinden.

Erst zur Mitte der kommenden Woche wird es langsam wieder wärmer. Am Mittwoch kann es teilweise schon wieder Temperaturen von um die 4 Grad geben. In der zweiten Wochenhälfte stabilisiert sich das Wetter dann und es hat in weiten Teilen der Bundesrepublik wieder um die 4 bis 5 Grad. Das ist zwar immer noch echtes Winterwetter, aber die große Kältewelle in Deutschland scheint damit erst einmal vorbei zu sein.

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Eisige Luftmassen ziehen über Europa hinweg

Grund für die eisige Luft sind extrem kalte Luftmassen aus der Arktis, die derzeit beinahe ungehindert über Mitteleuropa hinwegströmen. Hinzu kommen ein Hochdruckgebiet über Skandinavien und das Tiefdruckgebiet über Mitteleuropa inklusive des Sturms „Elli“, welche den „normalen“ atlantischen Luftaustausch verhindern.

Das bedeutet, dass keine milde Luft vom Atlantik nach Europa ziehen kann, sondern die Menschen in Deutschland die Kältewelle aus der Arktis beinahe ungehindert abbekommen. Zusammen mit „Elli“ kommt zudem derzeit auch noch kalte Luft aus Osteuropa in die Bundesrepublik, was dafür sorgt, dass Schnee und Kälte noch einmal um einiges intensiver werden.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Wetterdaten)