40 Grad: Deutschland steuert auf erste Wüstentage des Jahres zu

Nahaufnahme eines Mannes, der sich eine Flasche voller Wasser über den Kopf gießt. Ihm ist offensichtlich sehr warm. Im Hintergrund erkennt man einen strahlend blauen Himmel und die Sonne prallt herab. Es scheint Sommer und damit sehr heiß zu sein. Der Mann schwitzt und ist auf der Suche nach einer Abkühlung.
Symbolbild © istockphoto/kati1313

Gestern war es vielerorts bereits soweit, und heute geht es weiter. Deutschland bekommt die ersten Wüstentage des Jahres. Bei Temperaturen um die 40 Grad beginnen viele bereits jetzt ordentlich zu schwitzen.

Experten sprechen schon von einer Ausnahmesituation. Deutschland steuert mitten in die ersten Wüstentage des Jahres. Temperaturen um die 40 Grad machen nicht nur den Meteorologen Sorgen.

Hitze ist da: Deutschland schwitzt – Menschen sind gefährdet

Fast pünktlich zum meteorologischen Sommeranfang kommen die hohen Temperaturen nach Deutschland. Wovon so mancher geträumt hat, entpuppt sich für andere jedoch als Albtraum, der sogar lebensgefährlich werden kann. Seit gestern stiegen die Temperaturen fast flächendeckend auf 30 Grad und darüber. Ganz Deutschland schwitzt. Auch die Prognosen zu Unwettern und Gewittern haben sich vielerorts bewahrheitet. Gestern gab es fast überall in Deutschland heftige Gewitter, die teils sogar über mehrere Stunden anhielten. Und auch die Regenprognosen für gestern Abend bewahrheiteten sich vielerorts. Dazu kommt die drückende Luft. Zum Teil regt sich kein Wind, sodass die Hitze noch unerträglicher scheint. Insbesondere ältere Menschen, kleine Kinder und Schwerkranke haben es seit gestern nicht leicht. Sie benötigen besonders viel Aufmerksamheit und Wachsamkeit, damit sie die Hitze gut überstehen. Doch das ist noch nicht alles.

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Erste Wüstentage des Jahres stehen direkt vor der Tür: Gradzahlen sollen sogar die 40-Grad-Marke knacken

Auch nachts gibt es derzeit keine Ruhe. In den meisten Regionen Deutschlands sanken die Temperaturen nicht unter 20 Grad und führten gestern vielerorts bereits zu der ersten Tropennacht in diesem Jahr. Am Wochenende und am Montag soll vielerorts sogar die 40-Grad-Marke geknackt werden, und damit wird das Wetter sogar noch gefährlicher für die Menschen.

Experten zeigen sich jedoch noch aus anderen Gründen höchst besorgt. Denn im Vergleich zu den Jahren zuvor kommen die Wüstentage und Tropennächte in diesem Jahr zehn Tage zu früh. Erst Anfang Juli zeigen sich den Erfahrungen zufolge solche Werte. Meteorologen rechnen deshalb mit dem Beginn noch schlimmerer Zeiten. Die Sommer werden danach nicht mehr nur heiß, sondern extrem. Kein gutes Zeichen für das Klima, die Erde und die Menschheit.

(Quellen: wetter.net, Meteored, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)