Bis zu 40 Grad: Deutschland steuert auf die nächste Glutwelle zu

Ein Mann kühlt sich mithilfe einer Wasserfontäne ab. Dabei spritzt er sich das Wasser direkt ins Gesicht. Es scheint ein sehr warmer Sommertag zu sein. Der Mann trägt eine kurze Hose und Sandalen.
Symbolbild © imago/ABACAPRESS

Jetzt steuert Deutschland auf die nächste Glutwelle zu. Es wird erneut bis zu 40 Grad warm, und die Experten schlagen Alarm. Viele Menschen kommen mit der Hitze nicht gut zurecht.

Nach den Gewittern und Regenfällen steuert Deutschland nun auf die nächste Glutwelle zu. Die Wetterexperten rechnen wieder mit Temperaturen von bis zu 40 Grad. Es könnte also erneut ungemütlich werden.

Es wird wieder extrem warm

Mehrere Wettermodelle deuten darauf hin, dass es in der zweiten Julihälfte die nächste Glutwelle geben kann. In weiten Teilen der Bundesrepublik könnten die Temperaturen dann wieder auf mehr als 35 Grad steigen. Einige Berechnungen halten sogar Werte um 40 Grad für möglich. Damit ist klar, dass die Gewitter keine nachhaltige Abkühlung brachten. Stattdessen könnte sich das Hochdruckgebiet erneut verstärken, und die nächste Gluthitze rollt an. Das Sommerhoch soll sich in Richtung Skandinavien verlagern und gleichzeitig einen Hochdruckkeil bis zum Mittelmeer ausbilden. Dadurch kommt dann sehr warme Luft aus Frankreich und dem Südwesten Europas nach Deutschland.

Entscheidend für die weitere Entwicklung ist, ob sich eine stabile sogenannte Hitzeglocke aufbaut. Bei einer solchen Wetterlage hält ein kräftiges Hochdruckgebiet die heiße Luft über längere Zeit in einer Region fest. Wie stabil und ausgedehnt dieses Hoch tatsächlich ausfällt, lässt sich derzeit allerdings noch nicht zuverlässig sagen. Die möglichen 40 Grad sind deshalb noch keine gesicherte Vorhersage. Die entsprechenden Berechnungen liegen vergleichsweise weit in der Zukunft. Doch die nächste Glutwelle könnte kurz bevorstehen. Zahlreiche Regionen würden dann extrem heiße Tage erleben. Der Deutsche Wetterdienst verwendet diese Bezeichnung für Tage, an denen die maximale Lufttemperatur mindestens 30 Grad erreicht.

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Wetterexperten sprechen deutliche Warnung aus

Besonders belastend könnten in der nächsten Glutwelle auch die Nächte sein. Laut den Modellberechnungen sind schwül-warme Nächte möglich, in denen die Temperaturen kaum unter die Marke von 20 Grad fallen. Bleibt der niedrigste Wert während der Nacht bei mindestens 20 Grad, sprechen Wetterexperten von einer Tropennacht.

Damit steigt auch das gesundheitliche Risiko. Große Hitze kann bestehende Herz-Kreislauf-, Atemwegs- oder Nierenerkrankungen verschlimmern. Besonders gefährdet sind ältere Menschen, Säuglinge, kleine Kinder und Personen mit Vorerkrankungen. Mögliche Folgen reichen von Erschöpfung und Kreislaufproblemen bis hin zu Hitzekrämpfen oder einem lebensgefährlichen Hitzschlag.

(Quellen: wetter.net, Meteored, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)