
Jetzt steuert die Bundesrepublik auf eine neue Mega-Hitzewelle zu. Man rechnet erneut mit Temperaturen von bis zu 40 Grad. Für viele Menschen kann das extrem gefährlich werden.
Deutschland muss sich offenbar auf eine neue Mega-Hitzewelle einstellen. Nach einer kurzen Abkühlung deuten verschiedene Wettermodelle darauf hin, dass es bald wieder bis zu 40 Grad warm wird. Das kann extrem gefährlich werden.
Es wird wieder extrem heiß
Schon bald könnte wieder sehr heiße Luft aus Südwesteuropa nach Deutschland strömen. Die Folgen wären eine neue Mega-Hitzewelle. Besonders im Süden und Westen des Landes könnten die Temperaturen dann erneut deutlich über 35 Grad steigen. Regional sind sogar Werte nahe der 40-Grad-Marke möglich. Meteorologen sprechen in solchen Fällen von sogenannten Wüstentagen. Damit sind Tage gemeint, an denen die Temperaturen auf mindestens 35 Grad steigen. Noch extremer wird es, wenn die Hitze in Richtung 40 Grad klettert. Und die sind bei der neuen Mega-Hitzewelle offenbar zu erwarten.
Ganz sicher ist die Entwicklung allerdings bislang nicht. Während das amerikanische Wettermodell besonders hohe Temperaturen berechnet, fällt das europäische Modell etwas vorsichtiger aus. Trotzdem ist klar: Eine neue, sehr heiße Wetterphase steht kurz bevor.
Hitze wird immer belastender
Besonders belastend ist die Hitze hauptsächlich dann, wenn sie mehrere Tage anhält. Dann kühlen sich Wohnungen, Straßen und Innenstädte kaum noch ab. Auch die Nächte können tropisch bleiben. Das bedeutet: Die Temperaturen fallen nachts nicht unter 20 Grad. Für viele Menschen wird Schlafen dann schwierig, der Körper kann sich schlechter erholen.
Gefährlich ist die Mega-Hitzewelle primär für ältere Menschen, Kinder, Schwangere und Personen mit Vorerkrankungen. Das Robert Koch-Institut weist regelmäßig darauf hin, dass hohe Temperaturen die Sterblichkeit erhöhen können. Für das Jahr 2026 hat man bis zur Kalenderwoche 25 bereits rund 810 hitzebedingte Sterbefälle in Deutschland geschätzt. Wer empfindlich auf Hitze reagiert, sollte sich frühzeitig vorbereiten, viel trinken, körperliche Anstrengung in die kühleren Morgenstunden verlegen und direkte Sonne meiden.
(Quellen: wetter.net, Deutscher Wetterdienst, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














