Bürger in Sorge: Experten warnen vor der nächsten Gluthitze-Welle

Auf dem Bild ist trockene, rissige Erde zu sehen. In der Mitte erkennt man die Form von Deutschland. Dort sieht man ein Thermometer, das über 40 Grad anzeigt, und eine strahlende Sonne.
Symbolbild © imago/Wolfilser

Kaum sind die letzten Extremtemperaturen überstanden, warnen die Wetterexperten schon vor der nächsten Gluthitze-Welle. Die Bürger sind in großer Sorge. Für viele von ihnen kann es richtig gefährlich werden.

Deutschland hat gerade erst eine extreme Hitzewelle hinter sich, doch die Sorge vor der nächsten Gluthitze-Welle wird bereits wieder laut. Zwar ist die Wärme vorerst aus Deutschland verdrängt, doch Wetterexperten beobachten die kommenden Wochen sehr genau. Denn mehrere Wettermodelle deuten darauf hin, dass sich über Westeuropa erneut ein gefährliches Hochdruckgebiet entwickeln könnte.

Gluthitze-Welle: Experten sprechen deutliche Warnung aus

Nach den jüngsten Rekordtemperaturen dürfen viele Menschen endlich wieder durchatmen. Dieses Wochenende fällt in Deutschland deutlich angenehmer aus. Im Norden und Osten liegen die Temperaturen teils nur noch zwischen 19 und 24 Grad. Im Südwesten bleibt es mit 25 bis 30 Grad sommerlich warm, aber nicht mehr überall extrem heiß. Doch diese kurze Abkühlung bedeutet noch keine Entwarnung. Meteorologen warnen davor, den Sommer bereits abzuschreiben. Denn besonders das amerikanische Wettermodell zeige Hinweise auf ein mögliches Comeback der Gluthitze-Welle. Demnach könnte sich über Westeuropa erneut eine sogenannte Hitzeglocke bilden. Bei einer solchen Wetterlage staut sich heiße Luft über einer Region, während kühlere Luftmassen kaum noch eine Chance haben, sie zu verdrängen. Die Folge können tagelang extreme Temperaturen, tropische Nächte und eine wachsende Belastung für die Menschen sein.

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Besonders Frankreich und Spanien sollen zunächst davon betroffen sein. Dort wären in diesem Fall wieder Temperaturen von mehr als 40 Grad möglich. Ob diese extreme Hitze anschließend auch Deutschland erreicht, ist aktuell noch unsicher. Einige Modelle sehen vor allem den Westen und Südwesten Deutschlands im Einflussbereich. Andere Berechnungen gehen eher von wechselhaftem Sommerwetter aus. Genau diese Unsicherheit macht die Lage für viele Bürger so nervenaufreibend.

Menschen haben Angst vor der nächsten Hitze

Das gesundheitliche Risiko der extremen Gluthitze-Welle ist bereits jetzt sichtbar. Experten schätzen, dass in Deutschland bis zur Kalenderwoche 25 bereits rund 810 hitzebedingte Todesfälle aufgetreten sind. Besonders gefährlich sind bei Hitze körperliche Anstrengung in der heißesten Tageszeit, zu wenig Flüssigkeit und schlecht abgekühlte Wohnungen. Experten raten deshalb, Aktivitäten möglichst in die Morgen- oder Abendstunden zu verlegen, viel zu trinken und Wohnräume tagsüber zu verschatten.

(Quellen: DWD Deutscher Wetterdienst, dpa)