
Jetzt warnt der Wetterdienst vor einem heftigen Winter-Comeback. Teilweise rechnet man mit bis zu 20 Zentimetern Schnee. Das sind überraschende Prognosen, nachdem es in den letzten Wochen beinahe schon sommerlich warm war.
Nach mehreren frühlingshaften Tagen mit milden Temperaturen könnte das Wetter in Deutschland nun wieder deutlich umschlagen. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einem Winter-Comeback. Teilweise rechnet man mit bis zu 20 Zentimetern Schnee in einigen Regionen.
Es wird wieder kalt in Deutschland
Es wird wieder kalt in Deutschland. Grund dafür ist ein Tiefdruckgebiet, das kühlere Luft nach Mitteleuropa bringt. Während zuvor vielerorts sonniges Wetter und Temperaturen im zweistelligen Bereich herrschten, sorgt die neue Wetterlage teilweise für bis zu 20 Zentimeter Schnee. Besonders betroffen ist dabei Bayern. In den Alpen und im Alpenvorland kann die Schneefallgrenze laut Meteorologen auf etwa 600 Meter Höhe sinken. Hier könnten sich in Staulagen der Allgäuer Alpen bis zu 20 Zentimeter frischer Schnee ansammeln.
Aber auch in anderen Regionen Süddeutschlands kann es laut Wetterexperten zeitweise zu Schnee oder Schneeregen kommen. In weiten Teilen Bayerns erwarten Meteorologen zunächst Regen, der sich mit sinkenden Temperaturen zunehmend in Schnee verwandelt. Vor allem in den Nachtstunden droht zusätzlich Glatteis auf den Straßen, da die Temperaturen rund um den Gefrierpunkt liegen. Für Autofahrer bedeutet die Wetterlage erhöhte Vorsicht. Mit bis zu 20 Zentimetern Schnee, Schneematsch und überfrierender Nässe sind die Straßenverhältnisse ziemlich gefährlich. Gerade in bergigen Regionen kann es durch starken Schneefall und Verwehungen kurzfristig zu Verkehrsproblemen kommen.
Wetterexperten sprechen Warnung aus
Meteorologen weisen außerdem darauf hin, dass solche Wetterumschwünge im März keineswegs ungewöhnlich sind. Der Übergang vom Winter zum Frühling verläuft in Mitteleuropa oft sehr wechselhaft. Warme Luftmassen können schnell von kalter Polarluft verdrängt werden.
Insbesondere in den Mittelgebirgen und den Alpen kommt es dabei regelmäßig vor, dass sich noch einmal größere Schneemengen bilden. Ob der Schnee in den nächsten Wochen tatsächlich auch in tieferen Regionen liegen bleibt, hängt vor allem von der weiteren Temperaturentwicklung ab.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, DWD)














