Deutschland drohen gleichzeitig Herbststurm und neue Hitze

Eine kleine Propellermaschine, die auf einer grasbewachsenen Fläche neben einer Landebahn steht. Der Himmel ist grau und bewölkt und es ist stürmisch.
Symbolbild © istockphoto/A.Greeg

Nach der Hitzewelle und Dürreperiode scheint nun auch der Herbst den Menschen im Land Sorgen zu bereiten. Denn Deutschland drohen jetzt zusätzlich zur weiteren Hitze auch der ein oder andere Herbststurm in mancher Region.

Zwei Wetterwelten treffen zum Septemberstart aufeinander: Im Norden wird es windig und wechselhaft, während der Süden wieder auf Hitze zusteuert. Hitze und Herbststurm sind also diesen Monat in manchen Regionen in Deutschland gleichzeitig angesagt.

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Der Übergang vom August in den September bringt in Deutschland einen auffälligen Wettergegensatz. Während im Norden Tiefdruckgebiete für Schauer, Gewitter und kräftigen Wind sorgen, kann sich weiter südlich zunehmend warme Luft durchsetzen. An der Küste sind Temperaturen um 20 Grad und Regen möglich, während im Süden später wieder sommerliche Werte erwartet werden. Auch am Montag zeigen die aktuellen DWD-Prognosen bereits deutliche Unterschiede zwischen Nord und Süd.

Im Norden bleibt die Luft in den ersten Septembertagen eher kühl und feucht. Für Schleswig-Holstein und die Küstenregionen meldet der DWD wiederholt Regen, Schauer und zeitweise Gewitter. Dazu können kräftige Windböen auftreten. Besonders unangenehm kann das dort werden, wo der Sommer bereits Spuren hinterlassen hat. Trockene Böden und geschwächte Bäume erhöhen bei stärkerem Wind das Risiko von herabfallenden Ästen. Für Spaziergänge durch Wälder oder Parks ist deshalb etwas Vorsicht sinnvoll. Auch Autofahrer sollten bei kräftigem Seitenwind auf offenen Strecken, Brücken und beim Überholen größerer Fahrzeuge aufmerksamer sein.

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Ab der zweiten Wochenhälfte verlagert sich der Schwerpunkt. Besonders im Südwesten kann sich warme Luft durchsetzen, sodass rund um Freitag, den 4. September, wieder Temperaturen um oder über 30 Grad möglich sind. Die aktuellen Vorhersagen des DWD bestätigen den wärmeren Trend für den Süden. Für Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und den Oberrhein bedeutet das: Der September startet nicht automatisch herbstlich. Vielmehr kann der Spätsommer dort noch einmal zurückkehren.

Wer Gartenarbeit, Fahrradtouren oder einen Ausflug plant, sollte beim Prüfen des Wetters nicht nur auf die Temperatur schauen. Gewitter, Wind und UV-Belastung können selbst an einem warmen Tag entscheidend sein. Der DWD veröffentlicht dafür getrennte Warn- und UV‑Prognosen. Das Ergebnis ist eine ungewöhnlich geteilte Wetterwoche: Im Norden dominieren Wind und wechselhaftes Wetter, während der Süden auf eine späte Hitzewelle zusteuert. Der Sommer ist damit zumindest regional noch längst nicht bereit, das Feld zu räumen.

(Quellen: DWD)