Deutschland zittert: Wintereinbruch bringt Frostkälte und Schnee

Fahrradfahren im Winter. Eine Person fährt Rad durch tiefen Schnee in wilder Natur. Sie trägt eine rote Jacke. Durch den Schneesturm ist die Gegend schwer erkennbar.
Symbolbild © istockphoto/FotoDuets

Er wurde eigentlich erst im Dezember erwartet. Nun lässt ein verfrühter Wintereinbruch Deutschland ordentlich zittern. Während die Heizungen hochgedreht werden und viele lieber zu Hause bleiben, müssen Autofahrer jetzt mit einer erhöhten Unfallgefahr rechnen.  

Minustemperaturen, Glätte, Rutschgefahr: Im Süden ist ein vorgezogener Winter eingetroffen. Er hat bereits zu Unfällen geführt. So geht es weiter.

Deutschland zittert: Verfrühter Wintereinbruch sorgt für Unfallgefahr 

Die ersten Unfallmeldungen hatte es bereits zur Wochenmitte gegeben. In vielen Gebieten ist weiterhin mit Schnee und Glätte zu rechnen. Dabei beginnt der Winter kalendarisch eigentlich erst am 21. Dezember 2025, aus meteorologischer Sicht am 1. Dezember. Ein Rückblick auf November 2024 verrät, dass auch der vergangene Herbst besonders abwechslungsreich war: Sowohl frühlingshafte Momente als auch winterliche Kälte bekam Deutschland laut Deutschem Wetterdienst zu spüren. Der Dezember fiel insgesamt zu trocken und auch zu mild aus.

Tief „Talat“ sorgt für Schnee und Glätte 

Kurz vor dem Monatswechsel ist nun mit Tief Talat ein verfrühter Winter eingezogen. Die Straßen sind vielerorts mit Schnee bedeckt oder glatt. Autofahrer sollten mit besonderer Vorsicht fahren. Wer generell Schwierigkeiten hat, kann über ein Fahrtraining nachdenken, das professionelle Anbieter speziell für die kalte Jahreszeit anbieten. Teil des Trainings ist die Simulation der winterlichen Straßenverhältnisse, um beispielsweise Notsituationen zu üben. Auch ohne Trainingsbedarf gilt derzeit jedoch: Das Unfallrisiko ist erhöht. Verkehrsteilnehmer werden vor potenziell riskanten Situationen gewarnt.

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Am heutigen Sonntag (23. November) ist in Baden-Württemberg winterliche Kälte angesagt. Der Deutsche Wetterdienst sagt zudem Schnee und Schneeregen voraus. Besonders frostig wird es vor allem zur Nachtzeit. Über Schneedecken ist nach Einschätzung der Meteorologen dann sogar mit bis zu −20 Grad in zu rechnen. In höheren Lagen bessern sich die winterlichen Verhältnisse zum Wochenanfang zunächst nicht wesentlich, während in tieferen Lagen auch Regen fällt. Im Vergleich bleibt es im Süden des Landes insgesamt frostiger, in anderen Regionen zeigt sich auch die Sonne. Wie der anstehende Winter insgesamt ausfallen wird, lässt sich noch nicht mit Gewissheit voraussagen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)