
Die Experten sind beunruhigt. Wer glaubt, dass nur die USA durch Tornardos gefährdet sind, täuscht sich: Das Risiko für Deutschland ist insgesamt gestiegen. Diese Gefahren drohen, wenn einer der gefürchteten Stürme das Land trifft.
Ihre hohe Zerstörungskraft sorgt für Panik. Fachleute warnen, dass Deutschland in Zukunft häufiger zum Opfer gefährlicher Tornados werden könnte ‒ auch 2026.
Tornados: Beeindruckend und zerstörerisch
Es ist ein beeindruckendes und zugleich beängstigendes Naturphänomen: Die gewaltige Kraft eines Tornados kann Bäume umknicken, Fahrzeuge anheben, Häuser demolieren und nichts als Verwüstung hinterlassen. Die meisten Wirbelwinde gibt es in den USA. Das liegt insbesondere an der geografischen Lage. Im Zentrum stehen dabei die „Great Plains“, denn die weite Hochebene bietet ideale Bedingungen für die Entstehung von Extremwettern. Da es dort keine quer verlaufenden Gebirgsketten gibt, können die Luftmassen ungehindert über den Kontinent strömen. Auch in Deutschland kommen jedes Jahr bis zu 50 Tornados vor, so der Deutsche Wetterdienst (DWD).
Experten beunruhigt: Tornados in Deutschland nicht unwahrscheinlich
Wer im Freien von einem Tornado überrascht wird, sollte sofort tief gelegene Bodenmulden oder Gräben aufsuchen. Dort legt man sich flach auf den Bauch und schützt den Kopf mit den Armen. Bäume oder Brücken bieten keinen sicheren Schutz. Auch das Auto ist in diesem Moment kein sicherer Ort und sollte umgehend verlassen werden, da die Windkraft Fahrzeuge mühelos anheben oder zerstören kann. Idealerweise rettet man sich jedoch in ein festes Gebäude und begibt sich dort in den Keller oder einen fensterlosen Innenraum im Erdgeschoss.
Insgesamt trifft das Unwetterereignis Deutschland inzwischen häufiger, wie Experten jetzt warnen. Durch feuchtwarme Mittelmeerluft, Starkregen und Sturmböen besteht das Risiko auch im Jahr 2026. Als „Tornado-Hotspots“ könnte man hierzulande bestimmte Regionen wie Norddeutschland bezeichnen. Außerdem sind Bayern und NRW gefährdet. Viele dürften sich an den Tornado im Jahr 2022 in Paderborn und Umgebung erinnern, der verletzte Menschen und große Schäden hinterließ. Ob es auch dieses Jahr zu schwerwiegenden Ereignissen kommt, bleibt abzuwarten.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Deutscher Wetterdienst, wetter.net)














