
Obwohl es derzeit noch extrem kalt ist, schlagen die Experten jetzt schon Alarm. Denn offenbar steht Deutschland vor einem extremen Hitzesommer. Das Wetter spielt in der Bundesrepublik verrückt.
Derzeit ist es bitterkalt in Deutschland und nur die wenigsten können wohl derzeit den Sommer noch abwarten. Allerdings sprechen die Experten hier eine deutliche Warnung aus. Denn offenbar droht ein extremer Hitzesommer.
Trotz Kältewelle: „Bald wird es extrem heiß!“
Obwohl es derzeit eisig kalt und frostig ist, warnen die Wetterexperten jetzt vor der Wahrscheinlichkeit eines extremen Hitzesommers. Denn die kalten Wochen täuschen nicht darüber hinweg, dass die starke Bodentrockenheit und Klimatrends generell auch den Sommer deutlich verändern. Besonders die ausgeprägte Wintertrockenheit sehen die Experten mit Besorgnis. Denn dadurch haben die Böden im Frühling kaum noch Wasserreserven und heizen schneller auf. Die Folgen: Es könnte einen extremen Hitzesommer geben. Zudem weisen die Meteorologen darauf hin, dass insbesondere Ballungszentren wie Berlin, München oder Frankfurt von extremen Hitzewellen betroffen sein könnten. Hier könnten sogenannte Wärmeinseln entstehen, denn all der Beton und Asphalt speichert die Wärme verstärkt. Ein derart extremer Hitzesommer ist ein großes Risiko für ältere Menschen, aber auch für chronisch Kranke.
Ein weiteres Indiz für einen extremen Sommer sind die globalen Klimatrends. Die vergangenen fünf Jahre gehören zu den wärmsten seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, und in den Meeren speichert sich ebenfalls immer mehr Wärme. Diese sogenannte „Hintergrundwärme“ könnte immer wieder zu lokalen Wetterextremen führen.
Extreme Wetterlagen werden gefährlich
Eine wirklich präzise Vorhersage für einen extremen Hitzesommer ist zwar derzeit nicht möglich, allerdings besteht die Möglichkeit. Entscheidend ist primär der Verlauf des Frühjahrs. Sollte in der Zeit der sogenannte Frühjahrsregen nur gering ausfallen, dann steigt auch die Wahrscheinlichkeit für einen sehr heißen und trockenen Sommer.
Experten raten daher, frühzeitig Vorsorgekonzepte zu verstärken, zum Beispiel durch den Ausbau von Hitzekonzepten, Trinkwasserstellen in Städten und eventuell sogar Schutzräumen. So beabsichtigt man, dem extremen Hitzesommer den Kampf anzusagen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Deutsche Bahn)














