Experten warnen jetzt: Zu Weihnachten droht neue Frost-Walze

Der Blick in eine europäische Großstadt. Es ist Winter und Häuser, Straßen und Bäume sind komplett eingeschneit. Vereinzelt sieht man Menschen in dicken Winterjacken auf den Wegen. Der Schnee ist kniehoch und es kommt noch mehr davon vom Himmel. Es ist bewölkt und grau.
Symbolbild © istockphoto/JOSE LUIS VEGA GARCIA

Mit dem Beginn des Dezembers nimmt die Weihnachtssaison nun endgültig Fahrt auf. Viele Menschen wünschen sich nichts sehnlicher als weiße Weihnachten. In manchen Regionen droht zum Fest eine neue Frost-Walze.

Vielerorts steigt die Vorfreude auf die anstehenden Feiertage. Gleichzeitig richtet sich der Blick nach oben: Viele Menschen hoffen auf winterliche Bedingungen, die das adventliche Ambiente abrunden und der Jahreszeit ihren klassischen weißen Charakter verleihen.

Winter in Deutschland meist ungemütlich und grau

Nach einem eher milden Herbst wächst die Sehnsucht nach kühleren Tagen, die an frühere Winter erinnern. Doch obwohl der Dezember für winterliche Gefühle steht, bringt er oftmals auch seine Schattenseiten mit sich. Kalte oder frostige Temperaturen können sowohl im Verkehr als auch in der Infrastruktur für erhebliche Herausforderungen sorgen. Glatte Straßen und Gehwege oder festgefrorene Oberleitungen zählen zu den typischen Begleitern der frühen Winterwochen. Meteorologisch zeigt sich der Dezember in Deutschland zudem häufig eher feucht und grau als schneereich und klar. Tiefdruckgebiete bestimmen vielerorts das Bild, bringen Regen, Nebel und nasse Kälte mit sich. Diese Mischung aus niedrigen Temperaturen und hoher Feuchtigkeit lässt es vielerorts ungemütlich werden.

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Zu Weihnachten droht neue Frost-Walze

Dass viele Menschen auf Schnee hoffen, hat auch mit einer Tatsache zu tun, die im Land weit verbreitet ist: Weiße Weihnachten sind in Deutschland – zumindest in den meisten Regionen – seit Jahren eine Seltenheit. Während ältere Generationen sich noch an verschneite Festtage erinnern können, bleiben solche Bilder heute meist nur Erinnerungen. Klimadaten zeigen seit Langem, dass die Wahrscheinlichkeit für Schneedecken am Heiligabend in vielen Teilen Deutschlands deutlich abgenommen hat. Besonders in den tieferen Lagen dominieren mildere Temperaturen und feuchte Luftmassen, die Schneefall verhindern oder schnell wieder verschwinden lassen.

Auch wenn einige Wettermodelle und Prognosen für diesen Dezember frostige oder sogar deutlich kältere Weihnachtstage in Aussicht stellen, bleibt der Schneefall vielerorts eher eine Möglichkeit als eine verlässliche Erwartung. Meteorologen betonen, dass es zwar durchaus kurze Kaltlufteinbrüche geben kann, doch deren Intensität und Dauer sind kaum sicher vorherzusagen. In manchen Regionen Deutschlands jedoch – vor allem im Süden und in höheren Lagen – sollen die Temperaturen laut aktuellen Vorhersagen noch einmal spürbar sinken.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, AFP, severe-weather.eu)