
Jetzt droht ein echter Frost-Schock. Denn die Eisheiligen kommen in diesem Jahr offenbar um einiges früher, als man bisher angenommen hat. Insbesondere Gartenbesitzer und Landwirte müssen nun aufpassen.
Jetzt droht ein echter Frost-Schock im Mai. Denn die sogenannten Eisheiligen könnten in diesem Jahr deutlich früher kommen. Das zumindest vermuten nun die Meteorologen.
Jetzt wird es wieder kalt in Deutschland
Die sogenannten Eisheiligen treten traditionell immer erst Mitte Mai auf. Doch in diesem Jahr könnte der Frost-Schock drohen. Denn tatsächlich gehen die Wetterexperten davon aus, dass sie in diesem Jahr um einiges früher stattfinden. Statt zwischen dem 11. und 15. Mai muss man sich in vielen Regionen bereits Ende April auf frostige Nächte einstellen. Und das kann insbesondere für Pflanzen gefährliche Folgen haben. Seit vielen Jahrhunderten gelten die Eisheiligen als ein wichtiger Orientierungspunkt im Gartenjahr. In dieser Zeit kann es noch einmal zu Kaltlufteinbrüchen kommen, die empfindliche Pflanzen schädigen oder sogar vollständig zerstören. Üblicherweise warten darum viele Menschen deshalb bis nach dem 15. Mai, bevor sie wärmeliebende Pflanzen auspflanzen. Doch dieses Jahr ist alles anders, und es droht der Frost-Schock.
Verschiedene Wettermodelle zeigen, dass kalte Polarluft bereits um den 26. April nach Europa strömt und hier die Wetterlage verschiebt. Es kommt zu Kaltlufteinbrüchen und einem echten Frost-Schock. Lokal kann es dabei zu Temperaturen um den Gefrierpunkt in der Nacht kommen. Insbesondere junge Pflanzen sind davon gefährdet.
Experten sprechen deutliche Warnung aus
Denn tatsächlich reicht schon leichter Bodenfrost aus, um empfindliche Gewächse wie Tomaten, Gurken oder Basilikum zu schädigen. Experten raten deshalb dazu, Pflanzen aktuell entweder ins Haus zu holen oder mit Vlies, Folie oder Tüchern abzudecken. Interessant ist dabei, dass die Eisheiligen ohnehin keine verlässliche Naturregel sind. Statistische Auswertungen zeigen, dass es nur in einem Teil der Jahre tatsächlich zu Frost im klassischen Zeitraum kommt.
In rund 23 Prozent der Fälle hat man in den vergangenen 100 Jahren überhaupt Frostpotenzial in dieser Phase festgestellt. Dennoch ist der Frost-Schock für Gartenbesitzer und Landwirte bedrohlich. Auch der Klimawandel trägt dazu bei, dass sich die Situation zunehmend verändert.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Deutscher Wetterdienst, Kraut&Rüben)














