
Der Adventspaziergang dürfte in der neuen Woche für viele überraschend mild ausfallen. Denn statt Winter gibt es Frühling ‒ das deuten zumindest die aktuellen Temperaturprognosen an. Es ist nicht der erste Dezember, der sich von einer sanften Seite zeigt.
Die warme Winterjacke darf im Schrank bleiben, denn neue Prognosen sagen frühlingshaftes Wetter voraus. So mild könnte es jetzt in Deutschland werden.
Wetter in der zweiten Adventswoche: Frühling statt Winter
Über 30 Prozent der Deutschen mögen die winterliche Kälte „überhaupt nicht“. Das zeigt eine Befragung von YouGov. Wer sich dieser Meinung anschließt, darf aufatmen ‒ zumindest in der aktuellen Woche bis zum 17. Dezember 2025. Der Prognose des Deutschen Wetterdienstes (DWD) ist zu entnehmen, dass es teils sogar fast „frühlingshaft“ werden könnte. Es ist nicht das erste Mal, dass der eigentlich frostige Weihnachtsmonat eher mild ausfällt.
Schon der Dezember 2024 war auffallend „warm“ in Europa. Er gehört bisher zum weltweit wärmsten Jahr seit Messbeginn. Der DWD fasst zusammen, dass es für Deutschland ein insgesamt milder und regenarmer Monat war. Auch die Sonne zeigte sich oft, allerdings mit regionalen Unterschieden. Wer sich im Osten oder Süden Deutschlands aufhielt, durfte mehr Sonnenstunden genießen.
Winterfans hoffen immer noch auf ein Wunder
So ähnlich könnte der Dezember 2025 auch ausfallen, wobei es zu Wochenbeginn insgesamt eher mild-nasses und wechselhaftes Wetter gibt. Grund für die frühlingshafte Wetterprognose sind Tiefdruckgebiete über dem Atlantik. Die Höchsttemperatur kann sich auf bis zu 15 Grad belaufen. Der Schnee in höheren Lagen schmilzt. Wer milde Temperaturen bevorzugt, sollte die aktuelle Woche, die von warmer Meeresluft gesteuert wird, für einen Adventsspaziergang nutzen.
Nach dem ersten Wintermonat könnte es zum Jahreswechsel richtig frisch werden. Dennoch ist klar: Insgesamt fallen die Winter auch in Deutschland zunehmend mild aus. Dabei handelt es sich um eine Konsequenz der Erderwärmung, die Klimaexperten bereits vorausgesagt hatten. Das sanfte Klima ist für viele zwar eine angenehme Erscheinung, birgt allerdings auch Risiken ‒ etwa Extremwettereignisse. Zudem ist häufiger mit überraschenden Wetterprognosen zu rechnen. Deshalb hoffen einige zum Beispiel noch immer auf ein kleines „Winterwunder“ während der Weihnachtsfeiertage. Ob es schneit, bleibt abzuwarten.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Deutscher Wetterdienst)














