Gefahr: Sturmböen, Hagel und Starkregen drohen in Deutschland

Der Blick auf einen Strand. Im Hintergrund kann man am Horizont eine Stadt erkennen. Im Vordergrund steht ein Warnschild. Der Himmel sieht wild aus. Es droht ein Unwetter, das vom Wasser her aufzieht. Die Gewitterwolken ziehen sich orkanartig zusammen und es scheint schon teilweise zu regnen.
Symbolbild © istockphoto/petesphotography

Nun drohen Sturmböen, Hagel und Starkregen in Deutschland. Die Gefahr wächst immer weiter an und die Wetterexperten sind besorgt. Die Menschen sollten sich gut vorbereiten.

Nach den hochsommerlichen Temperaturen der letzten Tage schlägt die Wetterlage jedoch massiv um. Der Deutsche Wetterdienst warnt vor einer instabilen Atmosphäre, die besonders über dem Süden, Westen und der Mitte Deutschlands für heftige Unwetterzellen sorgt.

Die Wetterexperten schlagen jetzt Alarm

Besonders betroffen von den Sturmböen, dem Hagel und dem Starkregen sind dabei Teile des Südens, Westens und der Mitte Deutschlands. Auch in Baden-Württemberg, Bayern und Hessen hat man erste Warnungen ausgegeben. Laut den Wetterexperten sorgen die feuchtwarmen Luftmassen und eine zunehmend instabile Atmosphäre dafür, dass sich in den kommenden Tagen immer wieder neue Gewitterzellen bilden. Besonders heute rechnen Wetterexperten mit teils kräftigen Schauern und Gewittern. Dabei sind hohe Regenmengen innerhalb kurzer Zeit möglich.

Bereits am vergangenen Wochenende kam es in mehreren Bundesländern zu wetterbedingten Einsätzen von Polizei und Feuerwehr. Umgestürzte Bäume, überflutete Straßen und Schäden durch heftige Sturmböen, Starkregen und Hagel sorgten vielerorts für Probleme. In einigen Regionen hat man sogar Unwetterwarnungen der höheren Warnstufen herausgegeben. Meteorologen beobachten derzeit hauptsächlich die Gefahr sogenannter Schwergewitter. Diese können neben Starkregen auch größeren Hagel und sehr kräftige Windböen hervorbringen.

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Menschen sollten vorsichtig sein

Besonders problematisch ist dabei der Starkregen. Fällt innerhalb kurzer Zeit sehr viel Wasser, werden Kanalisationen überlastet. Straßen, Unterführungen und Keller können volllaufen. Die Wetterexperten raten deshalb dazu, überflutete Straßenabschnitte und Unterführungen zu meiden sowie lose Gegenstände im Freien rechtzeitig zu sichern.

Hinzu kommt, dass die Gefahr durch Sturmböen, Starkregen und Hagel noch eine Weile anhalten dürfte. Denn auch für die zweite Wochenhälfte rechnen Wetterdienste weiterhin mit neuen Gewittern. Erst zum Wochenende hin könnte sich die Lage langsam stabilisieren. Dennoch bleibt die weitere Entwicklung derzeit aktuell unsicher. Damit beginnt der meteorologische Sommer in diesem Jahr mit einer deutlich erhöhten Gefahr vor Unwettern. In den kommenden Tagen sollte man darum vorsichtig unterwegs sein.

(Quellen: Deutscher Wetterdienst, eigene Recherche der KA-Insider-Redaktion)