
In Deutschland könnten heftige Unwetter auftreten, die den Aufenthalt im Freien zur Gefahr werden lassen. Jetzt erklären einige Fachleute, in welchem Monat es zum Extremwetter kommen soll – und wie man sich am besten verhält, um nichts zu riskieren.
Ob Brände oder gar körperliche Schäden: Gewitter sollten niemals unterschätzt werden, doch schon bald könnte es in Deutschland richtig ungemütlich werden. Aktuelle Prognosen.
Gewittergefahr: Was im Ernstfall hilft
Für so manchen sind sie eine willkommene Abkühlung, für andere eher zum Fürchten: Gewitter können schnell umschlagen. Warme Luftmassen, die schwer an Feuchtigkeit sind, werden durch die kräftige Sonne oder Gelände wie Hügel hochgetrieben, treffen dort auf kältere Höhenluft und formen turmhohe Wolken. Aus diesen entladen sich Blitze, wuchtige Sturmböen und heftiger Regen mit Überschwemmungsgefahr.
Bei aufziehender Gefahr draußen sollte man tiefe Senken aufsuchen, mindestens drei Meter Abstand zu anderen halten und Schwimmen oder Angeln strikt meiden. Wasser zieht Blitze an. Im Haus sollte man Türen und Fenster schließen, ein batteriebetriebenes Radio griffbereit bereitlegen und keine Wasserleitungen benutzen, zumindest nicht in älteren Gebäuden. Allerdings stellt sich zunächst die Frage, wann in Deutschland überhaupt mit Gewittern zu rechnen ist. Nun erklären Meteorologen, dass es offenbar gar nicht mehr lange dauert, bis Blitze, Starkregen und Donner drohen.
Wann heftige Unwetter in Deutschland drohen
Zum Vergleich: Das Jahr 2025 brachte eine auffällige Frühjahrstrockenheit. Es fiel blitzarm aus. Experten ordnen die vergangene Gewittersaison deshalb als historisch schwach ein. Anders könnte das Jahr 2026 ausfallen. Schon im März gab es örtlich Gewitter ‒ und im Mai rechnen einige Meteorologen mit weiteren Ausbrüchen. Wie intensiv diese ausfallen könnten, ist bislang noch unklar. Deshalb sollte man zumindest auf riskante Unwetter vorbereitet sein.
In hügeligen Regionen wie Süddeutschland, wo das Gelände aufsteigende Luftmassen verstärkt, ist besondere Vorsicht geboten. Wer Ausflüge in der Natur plant, sollte deshalb die aktuellen Wetterprognosen im Blick behalten. Sofern ein gefährliches Gewitter droht, ist es besser, die Pläne zu verschieben. Ob und wann genau sich die Prognosen bewahrheiten, bleibt abzuwarten.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, wetter.net)














