Gluthitze kehrt zurück: Bis zu 42 Grad rollen auf Deutschland zu

Eine Fotomontage mit einem Thermometer, das 40 Grad anzeigt. Davor ein Warndreieck mit einem Ausrufezeichen darin. Darunter steht das Wort "Hitzewelle". Im Hintergrund sieht man die Sonne leuchten.
Symbolbild © imago/Christian Ohde

Jetzt kehrt die Gluthitze zurück! Die Wetterexperten schlagen Alarm und sprechen eine ernste Warnung aus. Bald soll es in Deutschland Temperaturen von bis zu 42 Grad geben.

Nach einigen vergleichsweise angenehmen Tagen könnte Deutschland schon bald erneut ins Schwitzen geraten. Wettermodelle berechnen für Ende Juli und Anfang August eine deutliche Erwärmung. Die Gluthitze kehrt zurück.

Es wird extrem warm in Deutschland

In einzelnen Modellläufen haben die Wetterexperten sogar Temperaturen von bis zu 42 Grad erreicht. Damit könnte die nächste Hitzewelle erneut heftig ausfallen. Zunächst bleibt das Wetter vielerorts jedoch noch erträglich. Zum Wochenende liegen die Höchstwerte Berichten zufolge im Norden zwischen 20 und 23 Grad. Im Osten erwartet man bis zu 24 Grad, während im Westen örtlich 26 Grad und im Süden bis zu 29 Grad möglich sind.

Bereits ab Dienstag soll sich die Lage jedoch verändern. Dann könnten die Temperaturen in Teilen Deutschlands wieder über die Marke von 30 Grad steigen. Und dann kommt die Gluthitze zurück. Das amerikanische Wettermodell GFS prognostiziert für den 5. August regional Werte von bis zu 42 Grad. Und auch andere Wettermodelle deuten darauf hin, dass bereits Ende Juli eine neue Hitzewelle droht. Ungewöhnlich sei dabei weniger, dass es im Hochsommer heiß ist, sondern vielmehr die mögliche Höhe der Temperaturen.

Lesen Sie auch
Mitten in der Hitzewelle: Erste Zeichen deuten auf Schnee-Winter

Wetterexperten sprechen Warnung aus

Besonders problematisch ist Hitze, wenn die Temperaturen auch nachts kaum zurückgehen. Die Experten weisen darauf hin, dass die Zahl der heißen Tage und der sogenannten Tropennächte in Deutschland langfristig deutlich zugenommen hat. Als Tropennacht gilt eine Nacht, in der die Temperatur nicht unter 20 Grad fällt. Dadurch können sich Wohnungen und Körper kaum abkühlen, was die Belastung während längerer Hitzeperioden zusätzlich verstärkt.

Hohe Temperaturen sind dabei nicht nur unangenehm, sondern können ernste gesundheitliche Folgen haben. Besonders gefährdet sind ältere und chronisch kranke Menschen, Säuglinge, Kleinkinder und Schwangere. Mögliche Folgen, wenn die Gluthitze zurückkehrt, sind Erschöpfung und Kreislaufprobleme, Hitzekrämpfe bis hin zum lebensgefährlichen Hitzschlag. Das Robert Koch-Institut schätzte für die Sommer 2023 und 2024 jeweils rund 3.000 hitzebedingte Sterbefälle in Deutschland.

(Quellen: Deutscher Wetterdienst, ECMWF)