Große Wetter-Wende: Erst Frost und Schnee – dann fast 30 Grad

Die Nahaufnahme einer digitalen Wettervorhersage. Man sieht eine Wetterkarte in bunten Farben. Um die Karte herum stehen verschiedene Daten wie die Temperaturen, die Luftfeuchtigkeit und die Windstärke.
Symbolbild © istockphoto/AdrianHancu

Jetzt steht die große Wetter-Wende an. Nachdem Frost und Schnee angekündigt wurden, werden es plötzlich wieder 30 Grad. Die Menschen sind von den starken Temperaturschwankungen verwirrt und auch die Umwelt hat damit zu kämpfen.

Es steht erneut eine große Wetter-Wende in Deutschland an. Nachdem die vergangenen Tage vielerorts noch frühlingshaft mild gewesen sind, kündigen die Wetterexperten nun einen deutlichen Temperatursturz an. Pünktlich zu den sogenannten Eisheiligen drohen Regen, kräftiger Wind, Bodenfrost und in höheren Lagen sogar Schnee.

Extremer Wetterwechsel steht kurz bevor

Doch damit hat die große Wetter-Wende noch längst kein Ende. Denn danach könnte es rund um Pfingsten schon wieder knapp 30 Grad warm werden. Laut den aktuellen Prognosen des Deutschen Wetterdienstes wird es dabei zunächst jedoch erst einmal ungemütlich. Insbesondere in den Mittelgebirgslagen und im Süden des Landes gibt es wieder Schauer, Gewitter und teils stürmische Böen. In höher gelegenen Regionen kann es sogar wieder schneien. Teilweise fallen die Temperaturen dabei nachts auf bis zu 9 Grad ab.

Für Landwirte und Gärtner bedeutet das hauptsächlich eines: Vorsicht bei empfindlichen Pflanzen. Denn diese können durch die große Wetter-Wende einige Schäden nehmen. Diese sogenannte Eisheiligen-Phase dauert traditionell vom 11. bis 15. Mai. Wetterexperten erklären, dass es in dieser Zeit häufig noch einmal zu Kaltlufteinbrüchen aus dem Norden kommt. Tatsächlich gelten die Eisheiligen sogar als eines der bekanntesten Wetterphänomene in Europa.

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Fast 30 Grad: Experten sprechen Warnung aus

Besonders spannend ist dabei der Fakt, dass man vor wenigen Tagen noch ungewöhnliche Wärme im Mai vorausgesagt hatte. Doch inzwischen kam es zur großen Wetter-Wende. Statt frühsommerlicher Temperaturen rechnen die Experten nun erst einmal mit niedrigeren Temperaturen.

Glücklicherweise ist der Kälteschock offenbar nur von kurzer Dauer. Mehrere Modelle deuten inzwischen auf einen drastischen Wetterumschwung Richtung Pfingsten hin. Dann könnte sehr warme Luft aus Südwesteuropa in die Bundesrepublik strömen. Vor allem im Westen und Süden wären laut ersten Berechnungen Temperaturen von deutlich über 25 Grad möglich. In einigen Regionen soll es dann sogar fast 30 Grad warm werden.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, wetter.net)