
Riesige Supermonde, helle Planetenpaare und eine spektakuläre Sonnenfinsternis in Deutschland machen das kommende Jahr zu einem echten Fest für alle, die gern staunend in den Himmel blicken.
Der Himmel wird zur Bühne: Funkelnde Nächte, verdunkelte Tage und riesige Monde – wer im kommenden Jahr nach oben schaut, erlebt echte Wow-Momente.
Seltene Monde und ein Planetenduo zum Verlieben
Das kommende Jahr bringt eine ganze Reihe spektakulärer Ereignisse, die selbst Gelegenheitsgucker ins Staunen versetzen. Schon früh im Januar lohnt sich das Frieren: Am 3. Januar erreichen die Quadrantiden ihr Maximum. Zwar überstrahlt der Vollmond viele der flinken Leuchtspuren, doch mit etwas Geduld huschen trotzdem einige Sternschnuppen über den Himmel.
Richtig ungewöhnlich wird es am 31. Mai. Dann zeigt sich ein sogenannter „Blue Moon“ – der zweite Vollmond innerhalb eines Monats. Ein Ereignis, das nur etwa alle zweieinhalb Jahre vorkommt und entsprechend selten bestaunt werden kann. Kurz darauf, um den 9. Juni, liefern Jupiter und Venus eine himmlische Romanze. Die beiden hellsten Planeten stehen besonders dicht beieinander und funkeln auffällig nahe – ein Anblick wie aus einem Astronomiebuch. Doch der Sommer setzt noch einen drauf. Am 12. August schiebt sich der Neumond vor die Sonne. In Deutschland wird die partielle Sonnenfinsternis spektakulär: In Hamburg verschwinden 85 Prozent der Sonne, in München 89 Prozent, am Bodensee bei Konstanz sogar satte neunzig Prozent. Wer eine totale Finsternis erleben will, muss reisen – die Totalitätszone zieht sich von der Arktis über Grönland und Island bis zur Iberischen Halbinsel. Hierzulande heißt es warten: Erst 2081 wird es wieder eine totale Sonnenfinsternis geben.
Sternschnuppen, Schatten und riesige Vollmonde
Kaum ist die Sonne wieder frei, folgt am selben Abend das nächste Highlight: Die Perseiden erreichen ihr Maximum und schicken bis zu 100 Sternschnuppen pro Stunde über den Himmel. Ende August, am 28., wird es erneut schattig: Eine partielle Mondfinsternis beginnt um 3:22 Uhr, erreicht ihren Kernschatten um 4:34 Uhr – doch das Finale verschluckt die Morgendämmerung, bevor der Mond um 6:29 Uhr untergeht.
Zum Jahresende dominiert der Mond. Am 24. November zeigt sich der „Nebelmond“ als Supermond – größer, heller, näher. Und an Heiligabend folgt der emotionale Höhepunkt: der weihnachtliche „Julmond“, ebenfalls ein Supermond. Früher richteten Bauern Aussaat und Ernte nach ihm aus, heute schenkt er uns vor allem eines: staunende Blicke nach oben.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Angaben des Planetarium Hamburg, astronomische Kalender und Fachinformationen)














