
Die Hoffnungen steigen, und vielleicht wird der Traum sogar wahr. Experten sagen weiße Weihnachten voraus, sodass endlich wieder Schnee liegt. Die meisten sind jedoch eher misstrauisch.
Die Jubelstürme bleiben trotz dieser positiven Nachricht wohl eher aus, denn bei vielen überwiegt das Misstrauen. Dennoch steigen die Hoffnungen, weil Experten weiße Weihnachten voraussagen. Spätestens in ein paar Tagen werden wir es wissen.
Hoffnung auf Schnee zu Weihnachten
Wenn der Schnee leise vom Himmel fällt und die Welt in ein glitzerndes Weiß verwandelt, dann beginnt für viele Menschen die schönste Zeit des Jahres. Die Landschaft zieht sich in eine stille, samtige Ruhe zurück und Spuren im Schnee erzählen Geschichten von Wanderern oder Tieren. Kinder bauen Schneemänner, werfen Schneebälle oder lauschen dem Geräusch, wenn der Schnee unter festen Schritten knirscht. Bei dieser Idylle ist es nicht verwunderlich, dass viele Menschen auch die Hoffnung auf Schnee zu Weihnachten hegen. Schließlich verwandelt er gerade an Weihnachten die Welt mit den vielen Lichtern in ein funkelndes Winterwunderland. Die Hoffnung darf jeder zumindest haben, denn Experten sagen tatsächlich weiße Weihnachten voraus.
Leichte Änderung der großräumigen Wetterlage
Das letzte Mal erlebte Deutschland im Jahr 2010 eine flächendeckende weiße Weihnacht. Eine durchgehende Schneedecke bedeckte nahezu das gesamte Land, was als seltenes Extremereignis gilt. Bereits vor 2010 traten solche weiße Weihnachten eher selten auf. Zuletzt gab es vergleichbare Ereignisse in den Jahren 1981, 1969 und 1962. Seit 2010 werden jedoch weiße Weihnachten in vielen Regionen immer seltener aufgrund des Klimawandels und des Weihnachtstauwetters, das mildere Luftmassen bringt. In der Regel fällt Schnee erst dann, wenn die Lufttemperatur nahe oder unter dem Gefrierpunkt liegt, oft zwischen -5 und 2 Grad Celsius.
Zunächst bilden sich Wolken, aus denen feine Eiskristalle herabfallen. Wenn die Luftfeuchtigkeit hoch ist, wachsen diese kleinen Kristalle zu Schneeflocken heran. Die Bildung hängt allerdings auch von der Windrichtung ab. Während trockene Luft von oben das Schneefallrisiko verringert, bietet feuchte Luft aus Gewässernähe bessere Voraussetzungen. Zu Beginn der nächsten Woche ändert sich die großräumige Wetterlage zumindest leicht, sodass die Hoffnungen tatsächlich steigen. Die Windsysteme drehen mehr Richtung Ost oder sogar Nordost. Dadurch wird kühlere und zugleich trockene Kontinentalluft herangeführt. Treten dabei Niederschläge auf, könnten zumindest die höheren Lagen eine weiße Weihnacht tatsächlich bekommen.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Deutscher Wetterdienst)














