Im April: 100-jähriger Kalender kündigt extreme Wetterwende an

Ein schlichter, weißer Wandkalender ist in der Nahaufnahme auf einen Monat mit 31 Tagen zu sehen. Die Kachel mit dem 31. Tag des Monats ist mit einer roten Umrandung markiert, sodass es scheint, als sei dieser Tag wichtig.
Symbolbild © istockphoto/Antoniooo

Noch im April kündigt der 100-jährige Kalender nun eine extreme Wetterwende an. Damit haben die meisten Menschen wohl nicht gerechnet. Doch es wird eine 180-Grad-Wendung geben.

Der April zeigt sich in diesem Jahr besonders launisch. Zumindest, wenn man dem sogenannten 100-jährigen Kalender glaubt. Die traditionelle Wetterprognose kündigt für die kommenden Wochen turbulentes Wetter an.

Turbulentes Wetter in den kommenden Wochen

Für die kommenden Wochen wird eine extreme Mischung aus Kälte, Regen und plötzlicher Wärme angekündigt. Damit bestätigt sich einmal mehr: Der April bleibt ein besonders unberechenbarer Monat des Jahres. Laut der überlieferten Wetterregel startet der April zunächst eher kühl und unbeständig. Immer wieder kommt es zu Temperaturstürzen, teilweise sogar zu Bodenfrost. Ganz besonders die erste Hälfte des Monats wird da laut dem 100-jährigen Kalender besonders ungemütlich. Für Landwirte ist das besonders gefährlich, denn die Kälte könnte die empfindlichen Pflanzen schädigen.

Die nächste Wetterwende folgt dann jedoch schnell. Denn nach der kalten Phase beschreibt der 100-jährige Kalender einen deutlichen Umschwung. Die Temperaturen steigen, und es kann zeitweise sogar ungewöhnlich mild sein. Warme Luftmassen bringen dann frühlingshafte bis fast frühsommerliche Tage. Genau dieser schnelle Wechsel macht den April so besonders – aber auch anstrengend. Tatsächlich sind derart abrupte Wetterwechsel typisch für den Monat April. Auch die Meteorologen wissen, dass der April meist eher unbeständig ist. Unabhängig von den Prognosen des 100-jährigen Kalenders trifft im April oft noch einmal kalte Polarluft auf bereits erwärmte Luftmassen aus südlichen Regionen. Dieses Aufeinandertreffen sorgt für instabile Wetterlagen mit vielen Schwankungen.

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Auch Wetterexperten sprechen von starken Schwankungen

Auch die Klimadaten bestätigen das Bild eines extrem wechselhaften Monats. Im Durchschnitt liegen die Temperaturen in Deutschland im April laut Wetterdiensten größtenteils nur zwischen etwa 5 und 15 Grad. Das sind heftige Unterschiede in nur einem Monat.

Dennoch gilt, dass der 100-jährige Kalender keine verlässliche Wettervorhersage im modernen Sinne ist. Er basiert auf jahrhundertealten Beobachtungen und folgt festen Mustern, die keine heutigen wissenschaftlichen Methoden widerspiegeln.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redaktion, echo24)