Im September: Massiver Wintereinbruch steht Deutschland bevor

Schneewalze auf Straße
Symbolbild © istockphoto/Tainar

In diesem Jahr kommt der Winter schon im Herbst. Ausgerechnet. Denn wir befinden uns mitten in der Energiekrise…

Die Deutschen Bürger haben Angst vor dem Winter. Denn Heizen wird kostenintensiv. Und ausgerechnet jetzt beginnt die Heizperiode besonders früh. Denn in Deutschland steht ein Wintereinbruch bevor. Schon im September. Es kann sogar Schnee geben.

Es wird ungewöhnlich kalt für die aktuelle Jahreszeit

Der Sommer war lang, heiß und trocken. Noch letzte Woche zeigte das Thermometer noch 30 Grad an. Da sind viele über die jetzt kühleren Temperaturen dankbar. Doch die Verbraucher sind auch besorgt.

Denn die Temperaturen sinken so enorm, dass schon bald geheizt werden muss. Und das ist bei den steigenden Energiepreisen beängstigend. Aber es wird ungewöhnlich kalt. Am kommenden Wochenende (17. und 18. September) wird sogar Schnee bis auf 800 oder 900 Meter erwartet.

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„In den Alpen steht an diesem Wochenende ein massiver Wintereinbruch ins Haus. Und dieser Wintereinbruch verstärkt sich immer mehr“. Dies kündigt Dominik Jung an. Er ist Diplom-Meteorologe bei wetter.net.  Und nicht in den Alpen sollen es Schnee geben. Auch in den höheren Lagen der deutschen Mittelgebirge soll es schneien.

„Die Heizsaison legt auch schon los“, kündigt der Wetterexperte an. Wir befinden uns quasi „im Eilzug Richtung Frühwinter“. So äußert sich Dominik Jung weiterhin.

Es fühlt sich bereits alles nach Herbst an

Der Herbst macht sich in jeder Beziehung bemerkbar. Die Temperaturen gehen stark nach unten und es gibt starke Niederschläge. Vor allem am Mittwoch, dem 14. September. Dieser Tag bringt Starkregen, örtlich sogar Überflutungen. Draußen ist es kalt und ungemütlich.

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Und es soll noch kälter werden. Das geht für viele ziemlich schnell. Denn zum Wochenanfang herrschten noch Temperaturen von über 25 Grad. Doch nun ist der Herbst stärker.

Ab der Wochenmittel fallen die Temperaturen immer weiter. Am Freitag wird die 20-Grad-Marke lediglich noch in Baden-Württemberg überschritten. Dort soll es noch mal 21 Grad werden. Im restlichen Deutschland liegen die Werte nur noch zwischen 13 und 18 Grad.

Temperatursturz am Wochenende

Die Temperaturen sind niedrig und das Wetter insgesamt nasskalt. Dominik Jung bezeichnet dies als „Kuschelwochendende.“ Denn eigentlich will man sich bei dem ungemütlichen Wetter nur noch verkriechen.

„Gerade einmal 11 bis 17 Grad werden da erwartet“. So lautet die Prognose des Meteorologen. Dazu kommen immer wieder anhaltende Regenschauer.

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In den Nächten fallen die Temperaturen auf 5 bis 10 Grad. Dieser werden also auch deutlich kühler.

Die Tendenz ist klar. Bald muss geheizt werden. Und zwar ziemlich bald. Es wird so kalt, dass die meisten Haushalte wohl bereits am kommenden Sonntag, dem 18. September die Heizungen aufdrehen werden. Denn im Süden werden nur noch Werte von 7 bis 11 Grad erreicht. Im Norden gibt es Temperaturen von 14 bis 16 Grad. Dort ist es etwas wärmer.

„Da werden die meisten Heizungen wieder anspringen müssen, bei diesen tiefen Temperaturen“. Dies meint Dominik Jung.

Und er hat wohl recht. Für viele ist es noch kaum vorstellbar. Aber nach wochenlanger Wärme und Hitze wird es jetzt tatsächlich klirrend kalt.