Wintereinbruch im September: „Ohne Heizung kommt keiner aus“

Symbolbild © istockphoto/Elmar Gubisch

Ein massiver Wintereinbruch soll Deutschland nun bevorstehen. Die Temperaturen der letzten Tage deuten dies auch bereits an.

Die Heizsaison startet viel früher als erwartet. Die Wetterexperten gehen sogar noch einen Schritt weiter und sagen: Der erste Schnee steht schon vor der Türe.

So früh müssen wir heizen

Generell wäre jetzt der Hebst an der Reihe. Am Abend vielleicht den Kamin anmachen, oder sich warm einkuscheln, das ist die jetzige Jahreszeit. Doch 2022 ist alles ein wenig anders. Nach dem sehr warmen und trockenen Sommer kommt jetzt Schnee.

Meteorologen rechnen aktuell mit einem raschen Wintereinbruch, der jetzt viel früher Schnee nach Deutschland bringt, als es eigentlich üblich ist. Die Schneefallgrenze sinkt, so die Prognose auf 800 bis 900 Meter.

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Rekordsommer wird von Schnee abgelöst

Wenn die Prognosen so zutreffen, dann könnte es sich so anfühlen, als würde der Herbst einfach übersprungen. Der Rekordsommer soll nämlich einfach durch den Winter abgelöst werden. Vor ein paar Tagen gab es noch über 20 Grad. Jetzt kommt der Schnee.

Die derzeitigen Temperaturen liegen so niedrig in vielen Regionen, dass die meisten Haushalte bereits jetzt schon heizen. Noch im September soll die Schneefallgrenze auf unter 900 Meter sinken.

Ungewöhnlich kalt für den Herbst

Außerdem erklären die Wetterexperten auch, dass die Temperaturen für den Herbst außergewöhnlich niedrig liegen werden. Das tun sie bereits und eine Besserung ist aktuell nicht mehr in Sicht.

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Schon am Wochenende soll die Alpenregion von einem massiven Wintereinbruch heimgesucht werden. So befände sich Deutschland nun in einer rasanten Fahrt in Richtung Frühwinter, so die Experten.