
Die Glut-Tage rollen auf Deutschland zu. Es wird wieder extrem warm und die Meteorologen sprechen eine deutliche Warnung aus. Es wird sehr ungemütlich für die Menschen.
Doch bevor die ersten Rekordwerte erreicht werden, lohnt sich ein Blick auf die Ursachen und die Frage, warum der Sommer in diesem Jahr so erbarmungslos zuschlägt.
Es wird extrem warm
In einigen Regionen könnten – nach Aussagen der Wetterexperten – sogar Werte von bis zu 42 Grad erreicht werden. Verantwortlich dafür ist ein stabiles Hochdruckgebiet über Mitteleuropa, das heiße Luft aus Südwesteuropa nach Deutschland lenkt. Während der Wochenstart vor den Glut-Tagen noch moderat ausfällt, steigen die Temperaturen bereits heute rasant an. Am Mittwoch erreicht die Hitzewelle dann ihren vorläufigen Höhepunkt. Während man im Norden Temperaturen bis etwa 31 Grad erwartet, sind in der Mitte Deutschlands bis zu 37 Grad möglich. Im Süden rechnen Wetterexperten verbreitet mit mehr als 34 Grad. Besonders im Südwesten könnte es sogar zu Spitzenwerten von bis zu 42 Grad kommen.
Neben den hohen Tageswerten werden vor allem die Nächte zunehmend zur Belastung. In vielen Regionen sind sogenannte Tropennächte möglich. Dabei sinkt die Temperatur selbst nachts nicht unter 20 Grad. Dadurch kann sich der Körper deutlich schlechter von der Hitze erholen. Besonders ältere Menschen, chronisch Kranke und kleine Kinder leiden unter den Glut-Tagen.
Wetterexperten sprechen deutliche Warnung aus
Ob die Hitzewelle bis in die erste Augustwoche anhält, hängt nach Einschätzung der Wetterexperten von einem Tiefdruckgebiet über dem Nordatlantik ab. Bleibt dieses auf Abstand, könnten die Glut-Tage sich in die Länge ziehen. Mit einem möglichen Wetterumschwung steigt allerdings auch die Gefahr kräftiger Gewitter. Treffen kalte und sehr heiße Luftmassen aufeinander, können sich lokal heftige Unwetter mit Starkregen, Hagel und schweren Sturmböen entwickeln.
Wer sich vor den Glut-Tagen schützen will, sollte möglichst ausreichend trinken, körperliche Anstrengungen in die kühleren Morgen- oder Abendstunden verlegen und Innenräume tagsüber durch geschlossene Rollläden oder Vorhänge vor der Sonneneinstrahlung schützen. Besonders gefährdete Personen sollten regelmäßig kontrolliert werden, da Hitzebelastungen häufig unterschätzt werden.
(Quellen: DWD, ECMWF)














