Kälte: Meteorologen sehen Anzeichen für einen Jahrhundertwinter

Es ist tiefer Winter. Ein Mann steht mit einer Mütze und Winterjacke bekleidet auf dem Dach eines Hauses und schippt Schnee. Im Hintergrund erkennt man kahle Bäume, die ebenfalls eingeschneit sind.
Symbolbild © istockphoto/petesphotography

Meteorologen schlagen nun Alarm und warnen die Menschen eindringlich, denn bald schon könnte es extrem kalt werden. Einige Experten sprechen sogar von ersten Anzeichen für einen Jahrhundertwinter.

Experten sehen nun offenbar erste Anzeichen eines Jahrhundertwinters. Es könnte schon bald extrem kalt werden. Die Menschen sollten sich gut darauf vorbereiten.

Experten sicher: „Es könnte extrem kalt werden“

Offenbar gibt es erste Anzeichen für einen Jahrhundertwinter. Die Meteorologen werfen nun einen Blick auf den Polarwirbel, einen Kaltluftwirbel über dem Nordpol, denn sollte dieser ins Wanken kommen, könnte es durchaus eine extrem kalte Winterzeit geben. Ältere Menschen erinnern sich vielleicht an den Winter im Jahr 1978 bis ins Jahr 1979. Damals kam es insbesondere im Norden von Deutschland zu starken Schneestürmen – mit fatalen Folgen. Damals kam es zu Stromausfällen und jeder Menge Straßen, die nicht mehr befahrbar waren. Teilweise waren mehrere Regionen abgeschnitten.

Kein Wunder, dass die Meteorologen Anzeichen für einen Jahrhundertwinter besonders genau beobachten. Denn sollte der Polarwirbel erneut instabil werden, dann könnte es durchaus zu einem krassen Kälteeinbruch kommen. Dieser könnte dafür sorgen, dass die Menschen erneut eingeschneit werden, Straßen nicht mehr befahrbar sind und es sogar wieder zu Stromausfällen kommt.

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So kalt war es schon seit vielen Jahrzehnten nicht mehr

Viele Meteorologen gehen jedoch nicht davon aus, dass genau das passiert. Denn dafür müssten mehrere Wetterphänomene aufeinandertreffen. Neben einem Crash des Polarwirbels braucht es zudem mehrere Tiefdruckgebiete, welche für Niederschläge sorgen, ohne dabei gleichzeitig die kalte Luft zu verdrängen.

Dadurch kann es dann auch zu heftigen Schneefällen kommen. Die meisten Experten gehen demnach nach wie vor von einem milden Winter aus. Zwar behält man die Anzeichen für einen Jahrhundertwinter im Auge, allerdings gehen die Berechnungen derzeit davon aus, dass die Temperaturen in diesem Winter über dem eigentlichen Durchschnitt liegen. Viel Schnee – insbesondere in den tieferen Lagen – sehen sie nicht.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, dpa, wetter.net)