Kälte-Schock: Sommer so kalt wie seit Monaten nicht mehr

Ein starkes Unwetter in einer Stadt. Man sieht einen Menschen unter einem Regenschirm. Es regnet sehr stark und ist auch windig. Es sind einige abgestellte Fahrräder zu sehen.
Symbolbild © istockphoto/Doctor_bass

Deutschland nähert sich dem September – und so kalt wie jetzt hat sich der Sommer schon länger nicht mehr gezeigt. Nach extremer Hitze sinkt das Thermometer deutlich. Experten warnen nun vor einer speziellen Gefahr, die mit dem Wetterwechsel einhergeht.

Noch ist der Sommer nicht vorbei, doch jetzt kündigt sich nasskaltes Wetter an. Warum jetzt ein spezielles Risiko droht und wie man sich vorbereitet.

Ein wechselhafter August geht zu Ende

Sommerliche Hitze, aber auch plötzliche Kälte – das brachte der August 2025. Es wurden Temperaturen von über 30 Grad gemessen, bevor es zum Monatsende hin deutlich abkühlte. Meteorologen berichten sogar von Bodenfrost, welcher mitten im Sommermonat im Erzgebirge auftrat. Der diesjährige August fiel bislang wechselhaft aus. Auf heiße Sommertage folgten moderate Temperaturen und Gewitter. Insgesamt war die Saison im Schnitt deutlich zu trocken, so Experten. Unter anderem meldeten Fachleute extreme Bodentrockenheit.

Inzwischen liegen die nächsten Prognosen vor. Wer im letzten Sommermonat auf heiße Sommerwochen hofft, wird vermutlich enttäuscht. Bereits der vergangene September zeigte sich auffällig kontrastreich. Er war im Durchschnitt zu warm, besonders im Nordosten, während zugleich viel Regen fiel. Zum Ende hin wurde es ‒ pünktlich zum Herbstbeginn ‒ deutlich kühler.

Lesen Sie auch
Unwetter ziehen auf – jetzt drohen Starkregen und heftige Böen

Hitze schwindet: Sommer so kalt wie seit Langem nicht mehr

Bis Mitte September soll es laut Meteorologen nur einzelne heiße Sommertage geben. Demnach werden Temperaturen von über 30 Grad wohl kaum noch erreicht. Stattdessen kann man sich vielerorts auf deutlich mehr Regen einstellen. Nach vielen Hitzetagen ist das zumindest für die Natur ein Segen: Pflanzen können sich dank der Abkühlung vom Hitzestress erholen. Für die Böden in Deutschland ist die Feuchtigkeit zwar grundsätzlich hilfreich, doch gerade nach extremer Hitze und Austrocknung gibt es Risiken aufgrund des Wassers.

Weil die oberen Schichten oftmals verkrusten, wird Flüssigkeit schlechter aufgenommen. Dadurch verbleibt diese an der Oberfläche – und durch die sogenannte Hydrophobie steigt bei großen Regenmengen die Wahrscheinlichkeit für gefährliche Sturzfluten. Bei Starkregenwarnungen gilt deshalb, umsichtig zu handeln, um sich bestmöglich zu schützen. Wer etwa in einer Tiefgarage parkt, sollte sein Fahrzeug rechtzeitig umparken. Liegen empfindliche Gegenstände im Keller, räumt man diese sicherheitshalber um. Zudem gilt es, alle Türen und Fenster zu verschließen.

(Quellen: Deutscher Wetterdienst (DWD))