
Das ist jetzt ein echter Klima-Schock. Denn die bereits prognostizierte Dürre trifft die Bundesrepublik noch um einiges härter als bisher angenommen. Die Wetterexperten schlagen jetzt eindeutig Alarm.
Jetzt steht der Bundesrepublik ein echter Klima-Schock bevor. Die Dürre trifft Deutschland noch viel härter als bisher angenommen. Die Wetterexperten schlagen jetzt Alarm.
Wetterexperten schlagen jetzt Alarm
Die Dürre trifft die Bundesrepublik offenbar um einiges härter als gedacht. Das ist ein echter Klima-Schock, mit dem so niemand gerechnet hat. Aber neue Auswertungen zeigen, dass Trockenheit längst kein Ausnahmephänomen ist, sondern ein echtes strukturelles Risiko. In den letzten Jahren hat sich die Lage dabei deutlich zugespitzt. Weite Teile Europas waren immer wieder von Dürreperioden betroffen. Wetterexperten sprechen mittlerweile von einem echten Klima-Schock, der das Bild in Europa verändern könnte. Denn die Phasen ohne ausreichenden Regen werden immer länger und treten immer häufiger auf. Besonders im Fokus steht dabei Deutschland. Hier ist der Klima-Schock zwar nicht so ersichtlich wie unter anderem in Spanien, Italien oder Griechenland, aber auch die Bundesrepublik befindet sich in der Gefahrenzone. Die Folgen sind bereits sichtbar: trockene Böden, sinkende Grundwasserspiegel und eine steigende Waldbrandgefahr. Besonders die vergangenen Sommer haben gezeigt, wie anfällig auch deutsche Wälder und Landschaften für Brände geworden sind.
Die Auswirkungen des Klima-Schocks reichen dabei weit über einfach nur vertrocknete Felder hinaus. Ernteausfälle, steigende Kosten für Bewässerung und sinkende Bodenqualität setzen landwirtschaftliche Betriebe immer stärker unter Druck. Gleichzeitig geraten Wasserversorgungssysteme an ihre Grenzen. Und auch für die Bevölkerung hat die Entwicklung spürbare Konsequenzen. Längere Hitzeperioden belasten den Körper und können insbesondere für ältere Menschen oder Kleinkinder eine Gefahr sein.
Gefährliche Folgen für Natur und Menschen
Umso wichtiger sind Anpassungsmaßnahmen. Dazu zählen etwa eine bessere Vorbereitung auf Waldbrände, eine nachhaltigere Wasserwirtschaft und eine Stadtplanung, die auf Hitze und Trockenheit ausgelegt ist. Laut dem Umweltbundesamt hat sich die durchschnittliche Temperatur in Deutschland seit 1881 bereits um rund 1,6 Grad erhöht.
Diese Erwärmung verstärkt die Verdunstung von Wasser aus Böden und Gewässern – ein zentraler Faktor für zunehmende Dürre. Und auch die Bodenfeuchte hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschlechtert. Der Klima-Schock trifft also weitere Bereiche des alltäglichen Lebens.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Europäische Umweltagentur, CMCC, dpa)














