Meteorologen beunruhigt: Kältewelle kommt nach Deutschland

Ein Thermometer, das im Schnee steht. Es zeigt extrem niedrige Temperaturen an. Darum herum herrscht ein Schneesturm. Es scheint zu gefrieren und im Hintergrund kann man bis auf etwas Weiß nichts erkennen.

Symbolbild © istockphoto/MarianVejcik

Kaum haben wir die Eisheilligen hinter uns gelassen, ziehen die nächsten Sorgenfalten auf. Denn eine Kältewelle kommt nach Deutschland und könnte damit ein Wetter herbeiführen, dass wir im Mai einfach nicht mehr wollen.

Mit dem gestrigen Tage endeten auch die Eisheiligen. Doch aufatmen können Sommerfreunde immer noch nicht, denn eine neue Kältewelle kommt nach Deutschland und mischt das Wetter wieder ordentlich auf.

Die nächsten kalten Tage stehen bevor: Meteorologen zeigen sich besorgt

Die Eisheiligen haben ihrem Namen in weiten Teilen alle Ehre gemacht. Die Temperaturen fielen vierorts drastisch ab und sorgten wieder für Herbst-Feeling. Tagsüber schien zwar die Sonne. Sie wechselte sich jedoch mit Windböen und Regenschauern, was den Sommer wieder in weite Ferne rücken ließ. Wer jetzt hofft, dass die Sonne endlich durchbricht und mit ihr die lang ersehnten warmen Temperaturen kommen, muss sich noch etwas in Geduld üben. Nach Christi Himmelfahrt stehen nun die nächsten Feiertage vor der Tür und die halten eine Überraschung bereit.

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Pünktlich zu Pfingsten am 24. und 25. Mai kommt subtropische Luft vom Mittelmeer nach Europa und bringt uns warme Temperaturen mit. Diese steigen dann auf Werte zwischen 24 und 28 Grad. Allerdings kollidiert diese warme Luft mit den kühleren Schichten in höheren Lagen, was zu Sturmböhen, Regenschauern, Hagel und Gewitter führen kann. Und die eher schlechten Nachrichten sind noch nicht zu Ende.

Zwischen dem 4. und dem 20. Juni erreicht Deutschland auch schon die sogenannte Schafskälte, deren Höhepunkt auf dem 11. Juni liegt. Dieses Wetterphänomen heißt so, weil zu dieser Zeit Lämmer geboren werden. Kommt es dann noch einmal zu Frost, kann dies für die kleinen Schäfchen sehr gefährlich werden. So beunruhigend dies auch sein mag, sehen Experten keinen ernsthaften Grund zur Besorgnis. Denn das Risiko für eine solche Kälte ist in den letzten Jahrzehnten aufgrund der Erderwärmung von 73 auf 33 Prozent gesunken. Meteorologen sehen eher warme Temperaturen als wahrscheinlich an.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, wetter.net)