Meteorologen beunruhigt: Mai soll brutal umschlagen – „Wende“

Eine braun gebrannte junge Frau kühlt sich bei höllischen Temperaturen in der Innenstadt mit dem Wasser eines Brunnens ab. Sie trägt wenig Kleidung und einen Sportbeutel auf dem Rücken. Es herrscht offensichtlich sommerliche Hitze.
Symbolbild © imago/ABACAPRESS

Noch im Mai soll das Wetter brutal umschlagen. Die Wetterexperten sprechen nun eine deutliche Warnung aus. Denn diese Wende hat es in sich und man sollte sie nicht unterschätzen.

Noch ist das Wetter in Deutschland eher stabil. Doch schon bald könnte es brutal umschlagen. Die Meteorologen sprechen eine eindeutige Warnung für den Mai aus.

Das Wetter ändert sich jetzt plötzlich

Derzeit ist es in Deutschland relativ trocken und sonnig warm. Das liegt an einer blockierenden Hochdrucklage, welche wie eine Barriere gegen Tiefdruckgebiete wirkt. Regenwolken haben somit kaum eine Chance. Doch schon im Mai soll das Wetter brutal umschlagen. Verschiedene Wettermodelle zeigen zunehmend, dass diese eingemauerte Wetterlage nicht anhalten wird. Vielmehr könnte es in kurzer Zeit kippen und das hätte deutliche Folgen. Bereits zum Monatswechsel rechnen Meteorologen mit einer Abschwächung des Hochdruckeinflusses, sodass das Wetter brutal umschlagen kann. Es können wieder feuchte und kühlere Luftmassen nach Deutschland gelangen.

Doch das ist nur der Anfang. Einige Modelle deuten darauf hin, dass der Mai insgesamt von starken Gegensätzen geprägt sein wird. Während zunächst noch frühsommerliche Wärme dominiert, droht im weiteren Verlauf das Wetter brutal umzuschlagen. Experten sprechen dabei von einem möglichen Wechsel zwischen Frühsommer und sogenannten „Eisheiligen“-ähnlichen Bedingungen. In Extremfällen ist sogar Bodenfrost möglich. Grund dafür ist das Eindringen polarer Kaltluft, die bei klaren Nächten für empfindliche Temperaturstürze sorgen kann.

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Wetterexperten sprechen eindeutige Warnung aus

Doch damit nicht genug. In der zweiten Monatshälfte könnte sich die Lage erneut drehen. Steigende Temperaturen, teilweise über 25 Grad, treffen dann auf feuchtere Luft. Das ist ein klassisches Szenario für kräftige Gewitter. Starkregen, Hagel und Sturmböen sind dann lokal ebenfalls möglich.

Dass das Wetter so brutal umschlagen kann, sehen die Experten mit Besorgnis. Insbesondere für die Landwirtschaft und Natur – denn erst ist es zu trocken und dann fällt zu viel Regen auf einmal. Der durch die Trockenheit ausgehärtete Boden kann das Wasser dadurch schlechter aufnehmen. Damit steigt auch das Risiko für lokale Überflutungen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, wetter.net, ECMWF, Q.met)