Meteorologen schlagen Alarm – „Bittere Aussicht für den Winter“

Auf einer Wiese blühen die ersten Osterglocken, die zu den Frühblühern gehören. Die Wiese ist bedeckt mit frischem Schnee. Im Hintergrund sieht man kahle Bäume, die ebenfalls leicht mit Schnee bedeckt sind.
Symbolbild © imago/Andreas Gora

Der Sommer ist gefühlt noch gar nicht zu Ende, und doch geben die Meteorologen eine bittere Aussicht für den Winter. Der Trend ist alarmierend, ändert sich jedoch schon seit Jahren nicht.

Der meteorologische Herbst hat begonnen und vermittelt in den letzten Tagen eher das Gefühl von Sommer. Und doch ist die kalte Jahreszeit nicht mehr weit entfernt. Für den Winter 2025 haben die Wetterexperten eine bittere Aussicht.

Trotz Trendwende im Verhalten: Klima erhitzt sich weiter

Der Klimawandel ist anscheinend unaufhaltsam. Noch zeigt sich keine Kehrtwende, auch wenn immer mehr Menschen die Notwendigkeit des Klimaschutzes anerkennen und im Kleinen bereits beginnen, den eigenen CO₂-Fußabdruck zu verringern. Man kann selbst als einfacher Bürger schon viel tun, um das Klima zu schützen. Das Auto stehen lassen, sich von regionalen Lebensmitteln ernähren – das sind nur zwei von vielen Dingen, mit denen man zu einem besseren Klima beitragen kann. Doch all dies scheint noch nicht viel genutzt zu haben. Denn wie Wetterprognosen zeigen, sind zumindest in Deutschland die Monate durchschnittlich immer ein bis zwei Grad wärmer als in den letzten 30 Jahren. Und dies zeigt sich auch in den Vorhersagen der einzelnen Modelle. Meteorologen stellen eine bittere Aussicht für den Winter 2025.

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Bittere Aussicht für den Winter: So sehen die Prognosen für das Jahr 2025 aus

Auch für diesen Winter sehen die Vorhersagen für den Schneefall eher bitter aus. Denn laut den Wettermodellen sollen auch die kommenden Monate ein bis zwei Grad über dem liegen, was in Deutschland in der jeweiligen Jahreszeit eigentlich normal wäre. Dennoch können Schnee-Fans immer noch hoffen. Denn laut Experten sind die Vorhersagen noch zu unspezifisch und ungenau. Sie beziehen sich auf die Temperaturen im Durchschnitt. Dies bedeutet, dass zum Beispiel der November in der ersten Hälfte sehr warm, in der zweiten jedoch sehr kalt werden könnte. Dann wäre auch Schneefall möglich.

Und genauso sieht es auch für den Dezember aus. Noch geben die Wettermodelle keine zuverlässigen Vorhersagen ab. Deshalb heißt es wie jedes Jahr: abwarten und sich einfach überraschen lassen. Nach zehn Jahren ohne weiße Weihnachten wünschen sich die meisten jedoch genau das. Wir geben die Hoffnung nicht auf!