Meteorologen schlagen Alarm: „März ist in Deutschland zu warm“

Auf einer großen grünen Wiese in einem Park oder in einer Grünanlage entspannen viele Leute, vor allem junge Menschen, bei Sonnenuntergang in ihrem Feierabend. Einige haben Getränke und Essen dabei.
Symbolbild © imago/Independent Photo Agency Int.

Jetzt schlagen einige Meteorologen Alarm. Denn der März ist in Deutschland eindeutig zu warm. Derartiges Wetter kann in den kommenden Wochen katastrophale Folgen mit sich bringen.

Der März in Deutschland ist eindeutig zu warm. Davon sind die Wetterexperten mehr als überzeugt. Und genau das kann extrem gefährlich werden.

Warnung der Wetterexperten: „Es ist viel zu warm!“

Der März in Deutschland fühlt sich in vielen Regionen bereits wie ein früher Frühling an. Sonnige Tage, milde Temperaturen und kaum Frost lassen vielerorts bereits erste Pflanzen austreiben. Doch genau diese ungewöhnlich warmen Wetterbedingungen sorgen unter Meteorologen inzwischen für Aufmerksamkeit – und teilweise auch für Besorgnis. Aktuell sorgt eine stabile Hochdrucklage über Mitteleuropa für viel Sonne und ungewöhnlich milde Luft. Dadurch ist der März in Deutschland extrem warm und in zahlreichen Regionen steigen die Temperaturen bereits auf 14 bis 18 Grad. Das ist deutlich über dem langjährigen Durchschnitt.

Normalerweise gilt der März in Deutschland noch als Übergangsmonat zwischen Winter und Frühling. Schwankende Temperaturen, Nachtfrost und wechselhaftes Wetter sind eigentlich typisch. Doch in diesem Jahr scheint alles anders zu sein – und vor allem viel zu mild. Meteorologen beobachten die Entwicklung deshalb sehr genau. Denn wenn sich Hochdruckgebiete über Europa festsetzen, sorgen diese meist über längere Zeit für stabile Wetterlagen. Das bedeutet: wenig Regen, viel Sonne und warme Luft. Genau solche Konstellationen gelten als mögliche Vorboten für längere Trockenphasen im weiteren Jahresverlauf.

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Wetterexperten warnen vor schlimmen Folgen

Der ungewöhnlich warme März in Deutschland passt zudem zu einem längerfristigen Trend. Beobachtungen der Wetterexperten zeigen, dass sich der Beginn des Frühlings in Deutschland zunehmend nach vorne verschiebt. Einige Pflanzen blühen heute deutlich früher als noch vor wenigen Jahren.

Für die Natur kann das Folgen haben. Wenn Pflanzen früher austreiben, steigt etwa das Risiko von Schäden durch spätere Kälteeinbrüche. Gleichzeitig verändern sich auch Lebenszyklen von Tieren und Insekten. Der ungewöhnlich warme März in Deutschland könnte zudem auch ein Hinweis auf einen extrem warmen Sommer sein. Zwar reichen einzelne Monate noch nicht für eine komplette Prognose aus, allerdings ist spürbar, dass sich das Klima auf der Welt verändert.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, Wetter.net, Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung)