Meteorologen warnen: Dieser Sommer könnte extrem heiß werden

Eine Silhouette bei Sonnenuntergang. Im Vordergrund sind Umrisse mehrerer Türme zu sehen. Die Sonne steht tief am Himmel und leuchtet golden-orange durch dünne Wolkenschichten. Der Himmel leuchtet in ähnlichen Farbtönen.
Symbolbild © imago/Heinz Gebhardt

Schon jetzt freuen sich Fans der warmen Jahreszeit auf Eis, Zeit am Badesee und Sonnenbaden. Allerdings könnte dieser Sommer extrem heiß werden, warnen Meteorologen jetzt – und es drohen einige riskante Folgen, die nicht zu unterschätzen sind.

Wer den Sommer liebt, zählt bereits die Tage bis zum Beginn. Wetterexperten schlagen jedoch Alarm: Es droht eine ungewöhnlich hohe und besorgniserregende Hitze.

Hitzesommer nehmen zu ‒ viele sind besorgt

Wenn die Schulen aufgrund von Hitze ausfallen und die Freibäder gut gefüllt sind, deutet alles auf eine Sache hin: Der Sommer zeigt sich von seiner besten Seite. Eine Umfrage des AOK-Bundesverbands belegt allerdings, dass nicht alle Befragten die zunehmende Hitze in Deutschland begrüßen. Demnach zeigen sich viele besorgt ‒ und 77 Prozent sprechen sich dafür aus, dass Städte mehr für Hitzeschutz tun sollten. Dass die Sorge im Jahr 2026 wachsen dürfte, ist angesichts neuester Prognosen wahrscheinlich.

Warum der Sommer 2026 extrem heiß werden könnte

Ob Spanien, Frankreich oder Deutschland: Klimaberechnungen für den diesjährigen Sommer deuten nun auf häufigere Hitzephasen hin. Wie das Max-Planck-Institut erklärt, werden solche Phasen vor allem durch den Klimawandel stark begünstigt. Statt wechselhaften Wetters dominieren demnach längere Hitzeperioden in Europa ‒ und sie haben Folgen, etwa Dürre. Auch das Risiko für Waldbrände und Probleme in der Landwirtschaft steigt weiter an.

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Fachleute verweisen darauf, dass ein geringer Anstieg der Durchschnittstemperatur genügt, um solche Extreme insgesamt zu begünstigen. Konkret bedeutet das für Deutschland: Nicht jeder Sommertag im Jahr 2026 wird extrem heiß. Aber wenn die Temperaturen kräftig steigen, können sie länger als gewöhnlich andauern. Deshalb ist es wichtig, auf Sonnenschutz zu achten und zusätzlich ausreichend Flüssigkeit zu trinken. Stabile Luftdruckverhältnisse verhindern eine Abkühlung durch Wind oder Regen, was das Risiko für hitzebedingte Notfälle erhöht. Denn die Sonne heizt die Luft in solchen Phasen über Tage kontinuierlich auf. Trockene Böden tragen ebenso dazu bei, da die Verdunstungskühle fehlt. Zwar bringt der Sommer jedes Jahr viel Freude, birgt inzwischen jedoch auch mehr Risiken. Ob sich die Prognosen bewahrheiten, dürfte sich in einigen Monaten zeigen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, NOAA, Wetter.net, DWD)