
Eine Hitzewelle mitten im Dezember. Genau das sagen nun die Meteorologen voraus, und für viele Menschen kommt das überraschend. Eine weiße Weihnacht kann man jetzt offenbar vergessen.
Die Hoffnung auf eine weiße Weihnacht schwindet immer mehr. Denn nun sorgt Saharaluft für eine Hitzewelle im Dezember. Die Meteorologen sprechen dabei eine deutliche Warnung aus.
Warme Tage mitten in der Weihnachtszeit
Bald schon könnte das Wetter für einen Dezember extrem ungewöhnlich werden, denn sogenannte Saharwirbel bringen gerade milde Luft nach Deutschland. Das könnte für eine echte Hitzewelle im Dezember sorgen. Anstatt Schnee und Minusgraden gibt es dann nahezu frühlingshafte Temperaturen. Die Wetterexperten gehen davon aus, dass die warme Luft insbesondere im Süden und Westen des Landes noch bis zum 20. Dezember immer wieder warme Tage bringen wird. Temperaturen von um die 10 Grad sind dabei der Regelfall. Mit Glatteis und Schnee scheint es damit erst einmal vorbei zu sein.
Und tatsächlich verrät auch ein Blick auf die langfristigeren Wettermodelle: Das Dezemberwetter ist ungewöhnlich warm. Fast schon eine echte Hitzewelle mitten im Dezember sorgt dafür, dass es auch in den höheren Gebieten immer weniger schneit. Für viele Skigebiete ist das ein echtes Problem. Denn ohne Schnee können sie auch ihre Pisten nicht öffnen.
Wetterexperten warnen: „Wetter ist extrem ungewöhnlich“
Aber auch Fans einer weißen Weihnacht sind enttäuscht von den Prognosen der Experten. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zum Heiligen Abend schneien wird, ist verschwindend gering. Stattdessen wird das Wetter wohl eher grau und trüb bleiben. Allerdings kann es unter Umständen noch passieren, dass es nach der Hitzewelle im Dezember dann im kommenden Jahr doch nochmal so richtig kalt wird.
Hier kann es dann auch eventuell verstärkt schneien – und das bis in die tieferen Gebiete Deutschlands. Bis dahin vergeht allerdings noch eine ganze Zeit, und die Menschen tun gut daran, sich erst einmal auf einen eher viel zu warmen Dezember einzurichten.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, wetter.net, NOAA-Modelldaten)














