
Große Teile Europas erleben einen außergewöhnlich heißen Start in den Sommer. Auch in Deutschland steigen die Temperaturen vielerorts auf extreme Werte. Experten raten deshalb zu besonderer Vorsicht und warnen vor der nächsten Hitzewelle in Deutschland.
Eine außergewöhnliche Hitzewelle hat in den vergangenen Tagen weite Teile Europas erfasst und den Alltag vieler Menschen erheblich erschwert. Zahlreiche Länder meldeten Temperaturen weit über den langjährigen Durchschnittswerten, zudem litten Städte unter anhaltender Hitze.
Extreme Hitze: Deutschland erlebt außergewöhnlich hohe Temperaturen
Auch in Deutschland erreichten die Temperaturen vielerorts außergewöhnlich hohe Werte. Regional kletterten die Höchstwerte bis dicht an die Marke von 40 Grad heran. Vor allem in dicht bebauten Städten heizten sich Straßen, Gebäude und Plätze zusätzlich auf, sodass die Belastung selbst in den Abendstunden kaum nachließ. Viele Menschen suchten deshalb Abkühlung in Freibädern, an Seen oder in schattigen Bereichen. Die anhaltende Wärme setzte allerdings nicht nur den Menschen zu, sondern erschwerte auch den Alltag in Büros, Wohnungen und öffentlichen Verkehrsmitteln. Meteorologen ordnen die Werte als außergewöhnlich hoch für diese Jahreszeit ein.
Nächste Hitzewelle in Deutschland erwartet
Bei solchen Temperaturen spielt der Schutz der eigenen Gesundheit eine wichtige Rolle. Experten empfehlen, ausreichend Wasser zu trinken und körperliche Anstrengungen möglichst auf die kühleren Morgen- oder Abendstunden zu verlegen. Außerdem helfen luftige Kleidung, schattige Aufenthaltsorte sowie regelmäßige Pausen, den Körper zu entlasten. Wer ältere Angehörige oder Nachbarn kennt, sollte zudem nach ihnen sehen und sie beim Trinken unterstützen. Auch Kinder und Haustiere benötigen besondere Aufmerksamkeit. Fahrzeuge können sich innerhalb kurzer Zeit stark aufheizen. Deshalb dürfen dort weder Menschen noch Tiere zurückbleiben.
Nach der vorübergehenden leichten Abkühlung könnten Deutschland bereits in wenigen Tagen erneut sehr hohe Temperaturen bevorstehen. Meteorologen rechnen ab dem 6. Juli mit einer neuen Hitzewelle. Auch der Zehn-Tage-Ausblick des Deutschen Wetterdienstes deutet ab dem 4. Juli auf einen erneuten Temperaturanstieg hin. Nach Einschätzung sprechen sowohl Berechnungen des amerikanischen GFS- als auch des europäischen ECMWF-Modells für einen Vorstoß sehr warmer Luft. Besonders im Westen Deutschlands könnten die Temperaturen erneut deutlich über 30 Grad steigen. Das GFS-Modell hält regional sogar Höchstwerte zwischen 36 und 39 Grad für möglich.
(Quellen: Deutscher Wetterdienst, Frankfurter Rundschau, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














