
Jetzt schlagen Wetterexperten Alarm. Denn eine arktische Kältezunge könnte die gesamte Bundesrepublik erfassen. Dann könnte es im Land mancherorts sogar bis zu minus 30 Grad kalt sein.
Der Winter hat Deutschland fest im Griff. Und die Experten sehen auch noch kein Ende. Denn nun könnte eine arktische Kältezunge noch einmal für Temperaturen von bis zu minus 30 Grad sorgen.
Eisige Kälte hat Deutschland fest im Griff
Derzeit schaufelt ein ungewöhnlich starkes Hochdruckgebiet über Russland und Nordeuropa arktische Luftmassen nach Deutschland. Diese arktische Kältezunge könnte dann sogar Gebiete erreichen, die der Winter bisher noch verschont hat. Die Meteorologen beobachten derzeit, dass sich über Osteuropa eine große Kälteblase bildet, die tief aus dem arktischen Raum kommt. In Moskau und den Regionen drumherum hat man bereits Temperaturen von bis zu minus 20 Grad prognostiziert. Das sind Temperaturen, die selbst für sibirische Verhältnisse außergewöhnlich sind. Und genau diese arktische Kältezunge könnte bis nach Deutschland gelangen, wenn sich die Großwetterlage stabilisiert.
Bereits jetzt zeigen verschiedene Wettermodelle starke Anzeichen für einen Kälteeinbruch. Insbesondere der Osten und Norden Deutschlands ist davon betroffen. Die erste Februarwoche prognostiziert Minusgrade und sogar anhaltenden Dauerfrost. Es kann passieren, dass sich diese eisige Luft festsetzt, weil atlantische Tiefausläufer sie nicht mehr verdrängen können.
Wetterexperten warnen vor anhaltender Kältewelle
Die Wetterexperten nennen die arktische Kältezunge auch „Eishoch“. Denn das Hochdruckgebiet über dem Norden und Russland wirkt wie eine große Pumpe, die die eisige Luft bis in den Süden lenkt. Diese eisige Kälte ist historisch vergleichbar mit der Kältewelle aus dem Jahr 1956. Auch hier strömte eisige Luft aus Sibirien bis nach Europa. Damals konnte man ebenfalls Temperaturen von bis zu minus 30 Grad messen.
Derartige historische Ereignisse zeigen, dass es unter bestimmten Druckverhältnissen durchaus möglich ist, dass eine arktische Kältezunge auch bis in den tieferen Süden gelangt und hier für Minusgrade sorgt. Derzeit sieht es ganz danach aus, als würden also auch noch die kommenden Wochen extrem ungemütlich. Der Frühling scheint derzeit noch in weiter Ferne zu sein.
(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)














