Minusgrade: Schneewalze mit Polarwirbel in Deutschland erwartet

Es ist Winter in einer Großstadt. Die Gehwege und geparkten Autos sind komplett eingeschneit und kaum zu erkennen. Ein Mann mit einer dicken Winterjacke und Mütze schippt Schnee und versucht, den Weg freizumachen.
Symbolbild © istockphoto/ProfessionalStudioImages

Meteorologen machen auf die Folgen aufmerksam, die der Polarwirbel für Deutschland haben könnte. Obwohl es insgesamt mild wird, könnte es unter Umständen noch zu heftigem Schneefall kommen. 

Experten prognostizieren im Moment einen eher milden Winter. Einige gehen gar von einem Rekord aus. Aber in Deutschland könnte bald paradoxerweise auch Schnee fallen, wie Meteorologen voraussagen.

Folgen des Polarwirbels für Deutschland

Es könnte ein Winter werden, der nicht einfach nur mild, sondern rekordverdächtig mild wird. Denn viele Wettermodelle zeigen eindeutige Prognosen. Andererseits verweisen Meteorologen jetzt auch auf die Folgen des Polarwirbels. Beim Polarwirbel handelt es sich um einen Tiefdruckwirbel über Antarktis und Arktis. Wie der Name verrät, wirbeln dabei kalte Luftströme über die Gebiete. Im Winter intensivieren sich die Ströme üblicherweise. Wird der Polarwirbel gestört, kann das auch Folgen für Deutschland haben: Es kann sein, dass es deutlich kälter wird. Bei Minusgraden könnte viel Schnee fallen.

Aktuell gehen Wetterdienste aber eher vom Gegenteil aus. Denn der Polarwind, so heißt es, ist offenbar stabil. Die Modelle zeigen, dass es der wärmste Winter seit Jahren werden könnte. Für alle, die auf frostige Wintertage verzichten wollen und sich nach verhältnismäßig warmen Tagen sehnen, ist das eine gute Nachricht. Dennoch hoffen aber einige Menschen auf weiße Weihnachten. Auch dazu geben Meteorologen aktuell ihre Prognosen ab ‒ und diese lassen einige Fragen offen.

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Für die Weihnachtszeit gilt: Eine genaue Prognose kann man noch nicht abgeben, aber viele Wetter-Experten warnen, dass man sich dieses Jahr nicht allzu große Hoffnungen machen sollte. Höchstwahrscheinlich wird es keinen Schnee geben, heißt es in einigen Berichten. Im Süden hingegen, allen voran in Bayern, könne man aber durchaus noch Hoffnung haben. Je nach Entwicklung könnte es sogar zu starkem Schneefall kommen. Um eine genauere Prognose zu erhalten, muss man sich aber aktuell noch einige Wochen gedulden.