Mit Minus 40 Grad: Polarwirbel bringt eisige Wochen – „Warnung“

Zwei Menschen kämpfen sich durch einen tobenden Schneesturm. Die komplette Straße ist weiß. Der Wind weht den Menschen stark entgegen und sie müssen gegen ihn anlaufen, weil er so kräftig weht.
Symbolbild © imago/Bernd März

Ein Polarwirbel bringt nun wieder eisige Wochen in die Bundesrepublik. Die Wetterexperten werfen einen besorgten Blick auf ihre Karten und warnen die Bevölkerung. Es werden zweistellige Minusgrade erwartet.

Nach den ersten wärmeren Tagen kommen nun wieder eisige Wochen auf die Menschen zu. Die Meteorologen sprechen eine eindeutige Warnung aus. Die Menschen müssen sich auf die Kältewelle gut vorbereiten.

Bis zu minus 40 Grad Kälte

Nun sorgt ein Polarwirbel für eine neue Kältewelle und bringt eisige Wochen nach Europa. In Deutschland rechnen die Meteorologen mit zweistelligen Minusgraden von bis zu –20 Grad in den nächsten Tagen, strengen Frostperioden und einer ungewöhnlich langen Kältewelle. In der Arktis bzw. in der Höhenluft und in Nordskandinavien kann es teilweise sogar bis zu –40 Grad kalt werden. Zwar steht diese Zahl nicht als konkrete Vorhersage für Mitteleuropa, allerdings lässt sich daran erkennen, wie stark der Polarwirbel ist. Die eisigen Wochen werden auch Deutschland fest im Griff haben.

Eine der letzten großen Kältewellen in Europa gab es im Winter 2018. Auch hier war der Polarwirbel bzw. der Zusammenbruch desselben der Auslöser. Die eisigen Wochen gelten als die stärkste Kältewelle der letzten 20 Jahre. Auch hier fielen die Temperaturen in Deutschland bis auf –20 Grad ab. Die Folgen so kalter Tage sind verheerend. Denn neben Verkehrschaos und geschlossenen Schulen und Kitas besteht auch die Gefahr von mehreren Kältetoten in Europa.

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Insbesondere Obdachlose sind den eisigen Wochen meist hilflos ausgeliefert. Aus diesem Grund sind auch in diesem Jahr Kältehilfen mehr als notwendig. Notunterkünfte mit Schlafplätzen, Decken und warmen Mahlzeiten können ebenso helfen wie die sogenannten Nachtbusse.

In bestimmten Kirchen, Bahnhöfen und sozialen Einrichtungen können obdachlose Menschen ebenfalls vor den eisigen Wochen geschützt werden. Teilweise wird in einigen Städten auch eine Aufnahme ohne bürokratische Hürden, wie z. B. den Besitz eines Ausweises, angeboten. So versucht man, die Menschen während der großen Kältewelle ein wenig zu unterstützen.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure, METEORED)