Nach der Hitze kommt der Wettersturz – Gewitter ziehen auf

Es regnet extrem stark und zwei Frauen spazieren mit einem Regenschirm durch eine Großstadt. Es scheint Sommer zu sein. Die Frage tragen sommerliche kurze Kleidung. Der Regen ist so heftig, dass er Blasen wirft.
Symbolbild © imago/NurPhoto

Der Sommer 2026 hat Deutschland bereits mehrere markante Hitzephasen gebracht. Besonders der Juni fiel durch außergewöhnliche Temperaturen auf – am Ende stiegen die Temperaturen sogar auf mehr als 40 Grad. Und auch im August kehrte die Hitze zurück – doch offenbar ist damit bald Schluss.

Hitzewelle erfasst weite Teile Europas

Nicht nur Deutschland kämpft in diesem Sommer mit hohen Temperaturen. Seit dem Frühjahr haben mehrere Hitzeperioden große Teile Europas erreicht. Besonders Süd-, West- und Mitteleuropa gerieten wiederholt unter starken Hitzedruck. Frankreich verzeichnete im August eine außergewöhnlich lange Hitzeperiode, zudem überschritten die Temperaturen dort regional die Marke von 40 Grad. In Griechenland verschärfte die Hitze die Gefahr von Waldbränden, hinzu kamen starke Winde. Nach Angaben von Fachleuten zeigt sich damit ein europaweites Muster: Hohe Temperaturen treten in diesem Sommer nicht nur vereinzelt auf, sondern betreffen immer wieder zahlreiche Länder gleichzeitig.

Wettersturz: Gewitter ziehen auf 

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Die hohen Temperaturen bleiben nicht ohne Konsequenzen. Hitze und fehlender Regen trocknen Böden und Vegetation aus und erhöhen damit die Gefahr von Wald- und Vegetationsbränden. In der Mittelmeerregion haben Brände in diesem Sommer bereits große Flächen erfasst. Auch die Gesundheit der Menschen leidet unter lang anhaltender Hitze. Das Robert Koch-Institut untersucht deshalb regelmäßig die hitzebedingte Sterblichkeit in Deutschland. Besonders ältere Menschen zählen zu den Gruppen, für die hohe Temperaturen ein erhöhtes Risiko darstellen.

Zuletzt stieg das Thermometer in Deutschland erneut an. Gestern gab es in weiten Teilen des Landes Höchstwerte von 30 bis 35 Grad. Danach verändert sich die Wetterlage jedoch. Schon in der letzten Nacht kühlte es deutlich ab, zwischen Saarland und Brandenburg kam es teilweise zu Schauern und Gewittern. Am Sonntag verlagert sich der Schwerpunkt auf eine Zone von der Eifel bis zur Lausitz. Dort sind kräftige Gewitter möglich, die örtlich auch Unwettercharakter erreichen können. Im Norden und in Teilen der Mitte bleibt es dagegen überwiegend trocken.

(Quellen: DWD, eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)