Nach Hitzewelle: Unwetter in Deutschland erwartet

Eine Fotomontage von einer Hand, die ein Thermometer gegen das Sonnenlicht hält. Es zeigt beinahe 40 Grad Celsius an. Daneben wurde ein Gefahrenschild eingefügt. Es ist ein klassisches Warndreieck mit den Worten „Hitzegewitter“ darunter.
Symbolbild © imago/ Christian Ohde

Nach der Hitzewelle stehen nun die nächsten Unwetter an. Die Wetterexperten sprechen eine deutliche Warnung aus. Sie raten den Menschen in Deutschland dazu, sich gut auf die kommenden Tage vorzubereiten.

Nach der großen Hitze folgt indessen der brutale Wetterumschwung. Wer jetzt draußen unterwegs ist oder den Tag plant, sollte ganz genau aufpassen. Denn die Meteorologen schlagen Alarm und warnen vor heftigen Gewittern, die im ganzen Land große Probleme verursachen können.

Experten sprechen deutliche Warnung aus

Während die Temperaturen heute, Mittwoch, regional noch einmal auf bis zu 36 Grad steigen, rechnen Wetterexperten im Tagesverlauf mit teils kräftigen Schauern und Gewittern. Besonders im Osten und Südosten können diese lokal sogar unwetterartig ausfallen. Die Wetterexperten warnen bereits vor einer erhöhten Unwettergefahr und einer starken bis extremen Wärmebelastung.

Zunächst zeigt sich das Wetter vielerorts noch freundlich. Neben Sonne ziehen im Laufe des Tages jedoch zunehmend Quellwolken auf. Vor allem in den Nachmittags- und Abendstunden steigt die Wahrscheinlichkeit für Schauer und Gewitter deutlich an. Nach der Hitzewelle besteht hier die Gefahr von Starkregen, Hagel und stürmischen Böen. Auch in der Nacht ziehen weitere Gewitter über Teile des Landes hinweg. Der Wetterumschwung ist typisch für heiße Sommertage. Durch die starke Erwärmung kann die Luft große Mengen Feuchtigkeit aufnehmen. Treffen anschließend kühlere Luftmassen auf die aufgeheizte und feuchte Luft, entstehen häufig kräftige Gewitter. Dabei kann innerhalb kurzer Zeit sehr viel Regen fallen. Genau diese Wetterlage erschwert derzeit auch die Vorhersagen, weil sich einzelne Gewitterzellen oft erst kurzfristig bilden.

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Gefahr bleibt weiterhin bestehen

Am Donnerstag entspannt sich die Wetterlage in weiten Teilen Deutschlands. Nach der Hitzewelle sind dann im Südosten sowie an der Nordsee noch einzelne kräftige Schauer und Gewitter möglich, allerdings wird es wieder freundlicher und trockener. Die Temperaturen gehen ebenfalls leicht zurück.

Dennoch bleibt die Waldbrandgefahr in vielen Regionen erhöht. Die kurzen, starken Regenschauer schaffen es nicht, den Boden wirklich zu durchfeuchten. Auch nach der Hitzewelle kann es zu Bränden kommen, und man sollte weiterhin vorsichtig unterwegs sein.

(Quellen: eigene Recherche der KA-Insider-Redakteure)