Nach Schnee und Regen: Deutschland steuert jetzt auf Hitze zu

Eine Fotomontage mit einem Thermometer, das 40 Grad anzeigt. Davor ein Warndreieck mit einem Ausrufezeichen darin. Darunter steht das Wort "Hitzewelle". Im Hintergrund sieht man die Sonne leuchten.
Symbolbild © imago/Christian Ohde

Nach Schnee und Regen steuert Deutschland nun auf Hitze zu. Und die hat es wirklich in sich. Die Wetterexperten schlagen Alarm und raten den Menschen in der Bundesrepublik zu Vorsicht.

Deutschland steuert in Kürze auf Hitze zu. Und die hat es wirklich in sich. Denn nach Schnee und Regen schlägt das Wetter jetzt komplett um.

Jetzt wird es warm in der Bundesrepublik

In einigen Teilen der Bundesrepublik wird es bald extrem. Denn Deutschland steuert auf Hitze zu. Nachdem die letzten Tage eher ungemütlich und kalt gewesen sind, ändert sich das in den kommenden Tagen grundlegend. Nach den Eisheiligen, die für kalte Luftmassen in vielen Orten – und sogar Schnee in höheren Lagen – sorgten, wird es indessen wieder milder. Demnächst halten frühsommerliche Temperaturen ihren Einzug.

Meteorologen beobachten derzeit eine warme Luftströmung aus Südwesteuropa, die sich immer stärker Richtung Deutschland ausbreitet. Die Hitze steigt also mit der zweiten Maihälfte deutlich an. Teilweise könnten regional sogar mehr als 30 Grad erreicht werden. Damit würde der Temperaturunterschied innerhalb weniger Tage extrem ausfallen. Noch vor Kurzem mussten die Menschen noch die Heizung anschalten und schon könnte es den ersten Hitzeschub in diesem Jahr geben. Besonders auffällig ist dabei der abrupte Wechsel. Während die Eisheiligen häufig für Kälterückfälle im Mai sorgen, erwarten Wetterexperten nun endlich stabile Hochdrucklagen. Die Hitze in Deutschland bringt damit nicht nur mehr Sonne, sondern auch endlich trockenere Luft mit. Laut aktuellen Wetterkarten könnten sich primär im Südwesten und Westen sommerliche Temperaturen festsetzen.
Wetterexperten raten zur Vorsicht

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Allerdings warnen Meteorologen auch vor möglichen Begleiterscheinungen der plötzlichen Hitze in Deutschland. Wenn nach längeren kühlen und feuchten Phasen sehr warme Luft einströmt, steigt häufig auch die Gefahr von kräftigen Gewittern. Durch die starke Sonneneinstrahlung erwärmt sich feuchte Luft besonders schnell. Das kann regional zu Starkregen und Gewitterzellen führen. In Deutschland gilt der Mai ohnehin als Gewittersaison.

Interessant ist außerdem, dass sich Wetterextreme in Deutschland offenbar immer häufiger abwechseln. Experten beobachten seit Jahren stärkere Schwankungen zwischen sehr kalten und ausgesprochen warmen Wetterphasen. Die Hitze in Deutschland könnte demnach auch extrem ausfallen. Unsicher ist allerdings noch, wie lange diese Wetterlage bleibt. Einige Wettermodelle zeigen weiterhin Unsicherheiten bei der Entwicklung der Großwetterlage.

(Quellen: Deutscher Wetterdienst, Wettermodelle, Meteorologen, dpa)